Soziale Arbeit gehört zu den gefragtesten Studienfächern in Deutschland – und gleichzeitig zu den Berufsfeldern mit dem größten Fachkräftemangel. An privaten Hochschulen stehen über 40 Studiengänge zur Wahl: vom Campus-Vollzeitstudium über duale Programme bis zum berufsbegleitenden Fernstudium. Alle Studiengänge sind zulassungsfrei, die Studiengebühren beginnen bei 157 € pro Monat.
Weiter unten findest du unseren interaktiven Studienfinder, der dir in wenigen Klicks zeigt, welcher Studiengang gut zu dir passt.
- Alle Studiengänge im Fachbereich Soziale Arbeit auf einen Blick
- Was kostet Soziale Arbeit an einer privaten Hochschule?
- Kann ich Soziale Arbeit ohne NC studieren?
- Campus, dual, online oder berufsbegleitend: Welches Format passt zu dir?
- Sind Abschlüsse privater Hochschulen in Sozialer Arbeit anerkannt?
- Welche Berufsaussichten haben Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter?
- Häufige Fragen zum Studium Soziale Arbeit an privaten Hochschulen
- Verwandte Studiengänge an privaten Hochschulen
Alle Studiengänge im Fachbereich Soziale Arbeit auf einen Blick
Wir verzeichnen insgesamt 50 Kurse im Fachbereich Soziale Arbeit. Gezeigt werden die ersten 20 Top-Kurse. Nutze die Filterfunktion oder unsere Suche, um weitere Kurse im Fachbereich zu entdecken.
Soziale Arbeit
- IU Internationale Hochschule
- 7 Semester
- Aachen, Augsburg, Berlin, Bielefeld, Bonn, Braunschweig, Bremen, Dortmund, Dresden, Duisburg, Düsseldorf, Erfurt, Frankfurt am Main, Hamburg, Hannover, Karlsruhe, Köln, Leipzig, Mainz, Mannheim, München, Münster, Nürnberg, Stuttgart, Virtueller Campus
- keine Studiengebühren, inkl. Abschluss zum Staatlich anerkannten Sozialarbeiter
Soziale Arbeit
- IU Internationale Hochschule
- 6 Semester
- online
- flexibles Onlinestudium wahlweise in Vollzeit 6 Semester oder in Teilzeit 8–12 Semester
- ab 259 € monatlich
- 2 Kommentare & Fragen
Soziale Arbeit
- IU Internationale Hochschule
- 4 Semester
- online
- Online-Master ohne Präsenzpflicht an Deutschlands größter Hochschule
- ab 299 € monatlich
Soziale Arbeit
- Hochschule Fresenius
- 6 Semester
- Köln, Hamburg
- Praxisphase im 4. Semester, viele interessante Vertiefungen zur Auswahl
- ab 545 € monatlich
- 2 Kommentare & Fragen
Soziale Arbeit: Psychosoziale Beratung und Gesundheitsförderung
- SRH University
- 4 Semester
- Heidelberg
- ab 590 € monatlich
Soziale Arbeit
- DIPLOMA Hochschule
- 6 Semester
- Berlin, Bonn, Hamburg, Hannover, München
Soziale Arbeit
- DIPLOMA Hochschule
- 8 Semester
- ab 157 € monatlich
Soziale Arbeit
- Hochschule der Wirtschaft für Management
- 6 Semester
- Mannheim
- ab 350 € monatlich
Soziale Arbeit
- Medical School Berlin
- 6 Semester
- Berlin
- ab 390 € monatlich
- 2 Kommentare & Fragen
Psychosoziale Beratung in Sozialer Arbeit
- DIPLOMA Hochschule
- 5 Semester
- online, Hamburg, Leipzig
- ab 197 € monatlich
- 2 Kommentare & Fragen
Soziale Arbeit & Management
- Fachhochschule des Mittelstands
- 36 Monate
- Köln, Waldshut
- ab 820 € monatlich
Soziale Arbeit
- Hochschule Fresenius
- 6 Semester
- online
- ab 259 € monatlich
Soziale Arbeit
- Medical School Hamburg
- 6 Semester
- Hamburg
- ab 495 € monatlich
Klinische Soziale Arbeit
- Medical School Hamburg
- 4 Semester
- Hamburg
- ab 495 € monatlich
Soziale Arbeit
- SRH Fernhochschule - The Mobile University
- 6 Semester
- ab 221 € monatlich
Soziale Arbeit
- Hochschule für Soziale Arbeit und Pädagogik
- 6 Semester
- Berlin
- 2 Kommentare & Fragen
Praktische Theologie und Soziale Arbeit
- Evangelische Hochschule Tabor
- 8 Semester
- Marburg
- ab 360 € monatlich
- 2 Kommentare & Fragen
Sozialpädagogik und Inklusion
- IU Internationale Hochschule
- 3 Semester
- online
- ab 259 € monatlich
Soziale Arbeit Schwerpunkt Kinder und Jugendliche
- IU Internationale Hochschule
- 6 Semester
- online
- ab 259 € monatlich
Was kostet Soziale Arbeit an einer privaten Hochschule?
Die Studiengebühren für einen Bachelor in Sozialer Arbeit an privaten Hochschulen liegen zwischen 157 € und 820 € pro Monat. Über die gesamte Studiendauer von 6 bis 8 Semestern summieren sich die Gesamtkosten auf rund 10.000 € bis 22.000 €. Die günstigsten Angebote findest du im Fernstudium, die teuersten im Vollzeit-Campusstudium.
Im dualen Studium übernimmt häufig der Praxispartner die Studiengebühren. An der IU Internationalen Hochschule beispielsweise studierst du Soziale Arbeit dual ohne eigene Kosten – die Hochschule hilft bei der Suche nach einem geeigneten Praxispartner.
Bachelor: Studiengebühren im Vergleich
Die folgende Tabelle zeigt eine Auswahl an Bachelor-Studiengängen in Sozialer Arbeit, sortiert nach Gesamtkosten – vom günstigen Fernstudium bis zum Campus-Vollzeitstudium:
Master: Studiengebühren im Vergleich
Im Master liegen die monatlichen Studiengebühren zwischen 197 € und 595 €. Spezialisierte Programme wie Psychosoziale Beratung oder Kinder- und Jugendschutz kosten in der Regel etwas mehr als ein generalistischer M.A. Soziale Arbeit:
| Studiengang | Hochschule | Kosten | |
|---|---|---|---|
| Soziale Arbeit – Schwerpunkt Kinder- und Jugendhilfe, Master of Arts Berufsbegleitendes Studium | Fliedner Fachhochschule Düsseldorf | ab 549 € monatlich | |
| Psychosoziale Beratung in Sozialer Arbeit, Master of Arts Fernstudium | DIPLOMA Hochschule | ab 6845 € insgesamt ab 197 € monatlich | |
| Klinische Soziale Arbeit, Master of Arts Vollzeitstudium | Medical School Hamburg | ab 11980 € insgesamt ab 495 € monatlich | |
| Soziale Arbeit, Master of Arts Fernstudium | Europäische Fernhochschule Hamburg | ab 12504 € insgesamt ab 328 € monatlich | |
| Soziale Arbeit, Master of Arts Fernstudium | IU Internationale Hochschule | ab 12775 € insgesamt ab 299 € monatlich | |
| Soziale Arbeit: Psychosoziale Beratung und Gesundheitsförderung, Master of Arts Vollzeitstudium | SRH University | ab 14160 € insgesamt ab 590 € monatlich | |
| Soziale Arbeit – Professioneller Kinder- und Jugendschutz , Master of Arts Berufsbegleitendes Studium | Fachhochschule des Mittelstands | ab 14780 € insgesamt ab 595 € monatlich |
Finanzierung: BAföG, Stipendien und Steuervorteile
Auch an privaten Hochschulen hast du Anspruch auf BAföG – die staatliche Ausbildungsförderung ist nicht auf staatliche Hochschulen beschränkt. Voraussetzung ist, dass das Programm akkreditiert ist, was bei allen hier gelisteten Studiengängen der Fall ist.
Darüber hinaus gibt es weitere Wege, die Studiengebühren zu stemmen:
- Duales Studium: Der Praxispartner übernimmt die Gebühren ganz oder teilweise.
- Steuerliche Absetzbarkeit: Studiengebühren für ein Zweitstudium oder berufsbegleitendes Studium sind als Werbungskosten voll absetzbar. Beim Erststudium können bis zu 6.000 € pro Jahr als Sonderausgaben geltend gemacht werden.
- Stipendien: Viele private Hochschulen vergeben eigene Stipendien. Zusätzlich fördert das Deutschlandstipendium Studierende mit 300 € monatlich – unabhängig vom Hochschultyp.
- Ratenzahlung: Fast alle privaten Hochschulen bieten monatliche Ratenzahlung ohne Aufpreis.
Kann ich Soziale Arbeit ohne NC studieren?
Ja. Alle Studiengänge in Sozialer Arbeit an privaten Hochschulen sind zulassungsfrei – einen Numerus Clausus gibt es nicht. An staatlichen Fachhochschulen liegt der NC für Soziale Arbeit dagegen bei durchschnittlich 2,4. An beliebten Standorten wie Berlin, Hamburg oder München müssen Bewerberinnen und Bewerber einen Schnitt von 1,6 bis 2,3 mitbringen.
Private Hochschulen setzen statt einer NC-Hürde auf eigene Auswahlverfahren. Typische Zulassungsvoraussetzungen sind:
- Allgemeine oder fachgebundene Hochschulreife (Abitur, Fachabitur)
- Motivationsschreiben oder kurzes Bewerbungsgespräch
- Berufserfahrung als Pluspunkt, aber selten Pflicht
Auch ohne Abitur ist ein Studium möglich: Wer eine abgeschlossene Berufsausbildung im Sozialbereich und mindestens drei Jahre Berufserfahrung mitbringt, kann an den meisten privaten Hochschulen direkt zugelassen werden. An der Hochschule Fresenius und der IU ist der Zugang ohne Abitur explizit vorgesehen.
Campus, dual, online oder berufsbegleitend: Welches Format passt zu dir?
Private Hochschulen bieten Soziale Arbeit in vier Studienformaten an. Welches das richtige ist, hängt von deiner Lebenssituation ab – von der Frage, ob du Vollzeit studieren kannst oder nebenbei arbeitest, ob du ortsgebunden bist oder flexibel sein willst.
| Format | Dauer | Kosten/Monat | Präsenz | Passt zu |
|---|---|---|---|---|
| Campus Vollzeit | 6–7 Semester | 215–820 € | täglich | Schulabgängerinnen und Schulabgänger, die Campusleben und direkte Betreuung schätzen |
| Duales Studium | 6–7 Semester | 0–439 € | 14-tägig oder Blockwochen | Praxisorientierte, die Ausbildung und Studium verbinden wollen |
| Fernstudium & Online | 6–8 Semester | 157–490 € | wenige Tage pro Semester oder keine | Berufstätige, Eltern, ortsungebundene Studierende |
| Berufsbegleitend | 6–7 Semester | 0–609 € | Abende und Wochenenden | Berufstätige, die vor Ort studieren und ihr Netzwerk ausbauen wollen |
Campus-Vollzeitstudium
Das klassische Präsenzstudium ist die erste Wahl für alle, die direkt nach dem Abitur oder Fachabitur starten und das Campusleben in vollen Zügen erleben wollen. Mit täglichen Vorlesungen, Seminaren und Praxisprojekten bieten Campus-Studiengänge die intensivste Betreuung. In Berlin findest du gleich fünf Hochschulen mit Soziale-Arbeit-Programmen vor Ort, darunter die Medical School Berlin und die Akkon-Hochschule. In Hamburg bieten die MSH und die Northern Business School Campus-Studiengänge an. Weitere Standorte: SRH Heidelberg, Köln und Potsdam.
Duales Studium
Im dualen Modell wechseln sich Theoriephasen an der Hochschule mit Praxisphasen beim Arbeitgeber ab. Der größte Vorteil: Viele Praxispartner übernehmen die Studiengebühren vollständig. An der IU Internationalen Hochschule wird das duale Studium in Sozialer Arbeit an über 25 Standorten angeboten – unter anderem in Berlin, Dortmund, Düsseldorf, Hamburg, Köln und München. Die Hochschule unterstützt bei der Suche nach einem geeigneten Praxispartner.
Fernstudium und Online-Studium
Wer berufstätig ist oder räumlich flexibel bleiben will, findet im Fernstudium die passende Lösung. Mit über 20 Studiengängen ist die Auswahl groß – von der DIPLOMA Hochschule (ab 157 €/Monat) bis zur SRH Fernhochschule. Die meisten Anbieter ermöglichen inzwischen auch Online-Prüfungen, sodass du das gesamte Studium ortsunabhängig absolvieren kannst. Achte bei der Wahl darauf, ob das Programm ein integriertes Praxissemester für die staatliche Anerkennung enthält.
Berufsbegleitendes Studium
Berufsbegleitende Studiengänge richten sich an Berufstätige, die vor Ort an einer Hochschule studieren wollen – aber nur an Abenden und Wochenenden. Dieses Format verbindet den persönlichen Kontakt eines Präsenzstudiums mit der Möglichkeit, weiter im Beruf zu bleiben. In Düsseldorf hat sich die Fliedner Fachhochschule auf dieses Modell spezialisiert, in Berlin die Akkon-Hochschule. Auch die SRH bietet berufsbegleitende Soziale Arbeit an – mit Präsenzterminen in Hamburg, Köln, Dresden und weiteren Städten.
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Wie möchtest du studieren?
In welchem Bereich möchtest du arbeiten?
Wie viel möchtest du monatlich investieren?
Brauchst du die staatliche Anerkennung als Sozialarbeiter/in?
Sind Abschlüsse privater Hochschulen in Sozialer Arbeit anerkannt?
Ja. Alle an privaten Hochschulen erworbenen Bachelor- und Master-Abschlüsse in Sozialer Arbeit sind den Abschlüssen staatlicher Hochschulen gleichgestellt – vorausgesetzt, das Programm ist akkreditiert. Sämtliche auf privathochschulen.net gelisteten Studiengänge erfüllen diese Voraussetzung.
Wichtig ist die Unterscheidung zwischen dem akademischen Abschluss und der staatlichen Anerkennung als Sozialarbeiterin oder Sozialarbeiter. Diese Anerkennung ist kein Teil des Studienabschlusses, sondern eine berufsrechtliche Qualifikation, die von den Bundesländern vergeben wird. Sie setzt in der Regel ein Praxissemester von mindestens 100 Tagen voraus.
Viele private Hochschulen integrieren dieses Anerkennungspraktikum direkt ins Curriculum, sodass du die staatliche Anerkennung zusammen mit dem Bachelor erhältst. Das gilt unter anderem für Programme an der Hochschule Fresenius, der IU, der DIPLOMA Hochschule und der MSB Medical School Berlin. Ohne staatliche Anerkennung ist die Arbeit in bestimmten Feldern wie dem Jugendamt, der Bewährungshilfe oder dem Allgemeinen Sozialen Dienst (ASD) nicht möglich.
Welche Berufsaussichten haben Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter?
Die Bundesagentur für Arbeit stuft Sozialarbeit und Sozialpädagogik als Engpassberuf ein (KldB 8312). Im Jahr 2022 konnten bundesweit rund 23.100 Stellen für Fachkräfte in der Sozialen Arbeit nicht besetzt werden. Die durchschnittliche Vakanzzeit lag bei 150 bis 180 Tagen – deutlich über dem Gesamtschnitt aller Berufe.
Das Einstiegsgehalt im öffentlichen Dienst richtet sich nach dem TVöD SuE (Sozial- und Erziehungsdienst). In Entgeltgruppe S 11b, der typischen Einstiegsstufe für Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter, liegt das Bruttogehalt seit April 2025 bei 3.808 € pro Monat (Stufe 1). Mit Berufserfahrung steigt das Gehalt auf bis zu 5.180 € in Stufe 6. Bei freien Trägern (Caritas, Diakonie, AWO) orientieren sich die Gehälter am TVöD, liegen aber tendenziell 5 bis 15 % darunter.
Die Nachfrage nach Fachkräften wird in den kommenden Jahren weiter steigen. Wesentliche Treiber sind:
- Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung: Ab dem Schuljahr 2026/2027 haben alle Grundschulkinder einen gesetzlichen Anspruch auf ganztägige Betreuung. Das erfordert tausende zusätzliche Fachkräfte.
- Kinder- und Jugendstärkungsgesetz (KJSG): Erweiterte Anforderungen an den Kinderschutz erhöhen den Bedarf an qualifizierten Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeitern in der Jugendhilfe.
- Demografischer Wandel: Die alternde Gesellschaft und wachsende Anforderungen in der Altenhilfe, Pflege und psychosozialen Versorgung schaffen zusätzlichen Bedarf.
Typische Arbeitsfelder nach dem Studium sind Jugendämter, Beratungsstellen, Kliniken, Schulen, Justizvollzugsanstalten, Wohnungslosenhilfe, Suchtberatung und die Arbeit mit Geflüchteten. Wer sich auf Leitungspositionen vorbereiten will, findet in der Schwesterkategorie Sozialmanagement passende Master-Programme.
Häufige Fragen zum Studium Soziale Arbeit an privaten Hochschulen
- Wie lange dauert ein Studium in Sozialer Arbeit? Der Bachelor dauert in der Regel 6 bis 7 Semester (3 bis 3,5 Jahre). Im Fernstudium oder Teilzeitstudium sind bis zu 8 Semester möglich. Ein anschließender Master umfasst 3 bis 5 Semester.
- Kann ich ohne Abitur Soziale Arbeit studieren? Ja. Mit einer abgeschlossenen Berufsausbildung im Sozialbereich und mindestens drei Jahren Berufserfahrung kannst du an den meisten privaten Hochschulen direkt zugelassen werden. Einige Hochschulen wie die IU und die Hochschule Fresenius bieten spezielle Zugangswege für beruflich Qualifizierte.
- Was ist der Unterschied zwischen Sozialer Arbeit und Sozialpädagogik? In der Praxis werden beide Begriffe heute weitgehend synonym verwendet. Historisch lag der Fokus der Sozialpädagogik stärker auf Erziehung und Bildung, während Soziale Arbeit breiter auf gesellschaftliche Teilhabe und soziale Sicherung ausgerichtet war. Die meisten Studiengänge tragen heute den Titel „Soziale Arbeit" und decken beide Bereiche ab.
- Brauche ich die staatliche Anerkennung als Sozialarbeiterin oder Sozialarbeiter? Für Tätigkeiten im öffentlichen Dienst (Jugendamt, Bewährungshilfe, ASD) ist sie Pflicht. In vielen weiteren Arbeitsfeldern wird sie vorausgesetzt oder bevorzugt. Die meisten Bachelor-Programme an privaten Hochschulen integrieren das nötige Praxissemester, sodass du die Anerkennung mit dem Abschluss erhältst.
- Wo kann ich Soziale Arbeit an einer privaten Hochschule vor Ort studieren? Die meisten Präsenz-Angebote gibt es in Berlin (5 Hochschulen), Hamburg (3 Hochschulen) und Heidelberg (2 Hochschulen). Dank der IU mit über 25 Standorten und der DIPLOMA mit über 20 Standorten sind auch Städte wie München, Köln, Frankfurt und Hannover abgedeckt. Im Fernstudium bist du komplett ortsunabhängig.
- Kann ich Soziale Arbeit auf Englisch studieren? Einige private Hochschulen bieten englischsprachige oder bilinguale Programme an. Eine Übersicht findest du auf unserer englischen Seite Social Work programmes in Germany.
Verwandte Studiengänge an privaten Hochschulen
Soziale Arbeit ist eng mit einer Reihe verwandter Studiengänge verzahnt. Je nach Berufsziel lohnt sich ein Blick auf diese Fachrichtungen:
- Psychologie – wissenschaftliche Grundlagen menschlichen Erlebens und Verhaltens, auch als Basis für therapeutische Berufe
- Kindheitspädagogik – Spezialisierung auf frühkindliche Bildung und Erziehung (0–12 Jahre)
- Pädagogik – breiter Fokus auf Bildung, Erziehung und Didaktik über alle Altersgruppen
- Heilpädagogik – Arbeit mit Menschen mit Behinderung und Entwicklungsverzögerungen
- Psychotherapie – eigenständiger Studiengang seit der Reform des Psychotherapeutengesetzes 2020
- Sozialmanagement – für Leitungspositionen in sozialen Einrichtungen und Trägern



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