Sozialmanagement verbindet betriebswirtschaftliches Know-how mit sozialwissenschaftlicher Expertise – und qualifiziert für Leitungspositionen in sozialen Einrichtungen, bei freien Trägern und in der Sozialwirtschaft. An privaten Hochschulen studierst du NC-frei, mit flexiblen Formaten und ab 197 €/Monat. Die meisten Studiengänge sind als Fernstudium oder berufsbegleitend organisiert – ideal für Berufstätige, die den nächsten Karriereschritt planen. Alle Programme sind staatlich akkreditiert und führen zu anerkannten Bachelor- oder Master-Abschlüssen.
- Alle Kurse im Überblick
- Was ist Sozialmanagement – und wie unterscheidet es sich von Sozialer Arbeit?
- Was kostet ein Sozialmanagement-Studium an einer privaten Hochschule?
- Welche Studienformate gibt es für Sozialmanagement?
- Welche Voraussetzungen brauche ich für ein Sozialmanagement-Studium?
- Welche Karrierechancen bietet ein Sozialmanagement-Studium?
- Welche Hochschulen bieten Sozialmanagement an?
- Häufige Fragen zum Sozialmanagement-Studium
- Verwandte Studiengänge an privaten Hochschulen
Alle Kurse im Überblick
Wir verzeichnen insgesamt 14 Kurse im Fachbereich Sozialmanagement.
Sozialpädagogik & Management
- Fachhochschule des Mittelstands
- 24 Monate
- Berlin, Rostock, Köln, Hannover, Bielefeld, Bamberg
- 9 Kommentare & Fragen
Sozialmanagement
- IU Internationale Hochschule
- 2 Semester
- online
- Online-Master ohne Präsenzpflicht an Deutschlands größter Hochschule
- ab 449 € monatlich
Sozialpädagogik & -management
- Fachhochschule Dresden
- 6 Semester
- Dresden
- ab 560 € monatlich
Sozialmanagement
- IU Internationale Hochschule
- 6 Semester
- online
- Onlinestudium ohne Präsenzpflicht an Deutschlands größter Hochschule
- ab 259 € monatlich
Sozialmanagement
- SRH Fernhochschule - The Mobile University
- 6 Semester
- ortsunabhängig, online
- ab 235 € monatlich
Sozialmanagement
- Hochschule Fresenius
- 6 Semester
- online
- ab 259 € monatlich
Sozialmanagement
- DIPLOMA Hochschule
- 5 Semester
- online
- ab 197 € monatlich
Sozialmanagement
- APOLLON Hochschule der Gesundheitswirtschaft
- 6 Semester
- online
- ab 249 € monatlich
Management Soziale Arbeit
- Northern Business School
- 6 Semester
- Hamburg
- ab 290 € monatlich
BWL – Spezialisierung Sozialmanagement
- IU Internationale Hochschule
- 7 Semester
- Aachen, Augsburg, Berlin, Bielefeld, Bonn, Braunschweig, Bremen, Dortmund, Dresden, Duisburg, Düsseldorf, Erfurt, Frankfurt am Main, Hamburg, Hannover, Karlsruhe, Köln, Leipzig, Mainz, Mannheim, München, Münster, Nürnberg, Stuttgart, Virtueller Campus
Beratung und Sozialmanagement
- Fachhochschule des Mittelstands
- 24 Monate
- Rostock
Sozialmanagement
- AKAD University
- 6 Semester
- online
- ab 203 € monatlich
Sozialmanagement
- Europäische Fernhochschule Hamburg
- 6 Semester
- Hamburg
- ab 259 € monatlich
Soziale Arbeit & Management
- Fachhochschule Dresden
- 4 Semester
- Dresden
Was ist Sozialmanagement – und wie unterscheidet es sich von Sozialer Arbeit?
Sozialmanagement ist ein interdisziplinäres Studium an der Schnittstelle von BWL und Sozialwissenschaften. Im Unterschied zur Sozialen Arbeit liegt der Fokus nicht auf der direkten Klientenarbeit, sondern auf der Organisation, Führung und Finanzierung sozialer Einrichtungen. Typische Studieninhalte sind Controlling, Personalmanagement, Qualitätssicherung und Organisationsentwicklung – ergänzt um sozialpolitische und rechtliche Grundlagen.
Ein wichtiger Unterschied: Studiengänge in Sozialer Arbeit führen zur staatlichen Anerkennung als Sozialarbeiterin bzw. Sozialarbeiter – eine Voraussetzung für viele Stellen im öffentlichen Dienst (Jugendamt, Bewährungshilfe). Sozialmanagement-Abschlüsse beinhalten diese Anerkennung in der Regel nicht. Dafür qualifizieren sie gezielt für Führungs- und Verwaltungsaufgaben.
In der Praxis ergänzen sich beide Richtungen: Viele Absolventinnen und Absolventen der Sozialen Arbeit entscheiden sich nach einigen Jahren Berufserfahrung für einen Master in Sozialmanagement – als Aufstiegsqualifikation in Richtung Einrichtungsleitung.
| Soziale Arbeit | Sozialmanagement | |
|---|---|---|
| Fachlicher Fokus | ~80 % Sozialwissenschaften, Pädagogik, Recht | ~50 % BWL + ~50 % Sozialwissenschaften |
| Typische Fächer | Beratungsmethoden, Sozialrecht, Entwicklungspsychologie | Controlling, Personalmanagement, Projektsteuerung |
| Staatl. Anerkennung | Ja (als Sozialarbeiter/in) | Nein |
| Zielrollen | Beratung, Streetwork, Schulsozialarbeit, Jugendamt | Einrichtungsleitung, Geschäftsführung, QM |
| Zielgruppe | Berufseinsteiger, Quereinsteigende | Berufstätige mit Aufstiegsziel, Fachkräfte im Sozialwesen |
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Was kostet ein Sozialmanagement-Studium an einer privaten Hochschule?
Die Studiengebühren für Sozialmanagement an privaten Hochschulen liegen zwischen 197 und 560 € pro Monat. Über die gesamte Studiendauer summieren sich die Kosten auf 9.547 bis 20.160 €. Die günstigsten Angebote findest du im Fernstudium, die teuersten im Campusstudium mit Präsenzpflicht.
Bachelor: Kosten im Vergleich
Der duale Bachelor „BWL – Spezialisierung Sozialmanagement“ an der IU Internationale Hochschule ist in der Tabelle nicht aufgeführt, weil die Studiengebühren dort üblicherweise vom Praxispartner übernommen werden.
Master: Kosten im Vergleich
| Studiengang | Hochschule | Studiendauer | Kosten | |
|---|---|---|---|---|
| Sozialmanagement, Master of Arts Fernstudium | IU Internationale Hochschule | 2 Semester | ab 9547 € insgesamt ab 449 € monatlich | |
| Sozialmanagement, Master of Arts Fernstudium | DIPLOMA Hochschule | 5 Semester | ab 12805 € insgesamt ab 197 € monatlich | |
| Beratung und Sozialmanagement, Master of Arts Berufsbegleitendes Studium | Fachhochschule des Mittelstands | 24 Monate | ab 15380 € insgesamt |
Der Master richtet sich vor allem an Berufstätige mit einem ersten Hochschulabschluss in Sozialer Arbeit, Pädagogik oder einem verwandten Fach. Alle drei Master-Studiengänge sind berufsbegleitend oder als Fernstudium organisiert.
Finanzierung und Förderung
- BAföG: Alle aufgeführten Hochschulen sind BAföG-berechtigt. Der Höchstsatz liegt bei 992 €/Monat (Stand 2025).
- Steuerliche Absetzbarkeit: Studiengebühren für ein Zweitstudium (Master, berufsbegleitender Bachelor) sind als Werbungskosten voll absetzbar. Beim Erststudium können bis zu 6.000 €/Jahr als Sonderausgaben geltend gemacht werden.
- Arbeitgeberförderung: Viele Träger im Sozialbereich unterstützen Weiterbildungen ihrer Mitarbeitenden finanziell oder durch Freistellungen.
- Stipendien: Einige Hochschulen vergeben eigene Stipendien. Zusätzlich kommen Stiftungsstipendien infrage (z. B. Deutschlandstipendium, Hans-Böckler-Stiftung).
Lohnt sich die Investition?
Im Vergleich zu einem berufsbegleitenden MBA (oft 10.000–30.000 €) sind Sozialmanagement-Studiengänge deutlich günstiger. Gleichzeitig ermöglichen sie den Sprung von operativen Fachkraft-Positionen in Leitungsrollen – mit einem typischen Gehaltsplus von 800–1.500 €/Monat. Die Studienkosten amortisieren sich so in der Regel innerhalb von ein bis zwei Jahren nach Abschluss.
Welche Studienformate gibt es für Sozialmanagement?
Sozialmanagement ist ein typisches Aufstiegsfach – die Mehrheit der Studierenden ist bereits berufstätig. Entsprechend dominieren flexible Formate:
- Fernstudium (7 Studiengänge): Das größte Angebot. Anbieter wie IU, DIPLOMA, SRH Fernhochschule, AKAD, Hochschule Fresenius, APOLLON und Euro-FH bieten Sozialmanagement als Online-Studium mit flexibler Zeiteinteilung. Prüfungen finden bei vielen Anbietern ebenfalls online statt.
- Berufsbegleitend (3 Studiengänge): Die FHM bietet sowohl Bachelor als auch Master in Blockveranstaltungen an – an Standorten wie Berlin, Bielefeld, Köln und Hannover.
- Campusstudium Vollzeit (2 Studiengänge): Die NBS in Hamburg und die FH Dresden bieten klassische Präsenzstudiengänge. Geeignet für Studieninteressierte, die Wert auf Campusleben und direkten Austausch legen.
- Duales Studium (1 Studiengang): Die IU bietet einen dualen Bachelor „BWL – Spezialisierung Sozialmanagement“ an. Der Praxispartner übernimmt in der Regel die Studiengebühren.
Welche Voraussetzungen brauche ich für ein Sozialmanagement-Studium?
An privaten Hochschulen gibt es keinen NC für Sozialmanagement. Die Zulassung erfolgt über ein hochschuleigenes Verfahren, das in der Regel unkompliziert ist.
Bachelor: Voraussetzung ist die allgemeine Hochschulreife, Fachhochschulreife oder eine als gleichwertig anerkannte Qualifikation. An mehreren Hochschulen (IU, DIPLOMA, AKAD, FHM) ist ein Studium auch ohne Abitur möglich – etwa mit Meisterprüfung, Fachwirt-Abschluss oder einschlägiger Berufserfahrung in Kombination mit einer Eignungsprüfung.
Master: Voraussetzung ist ein erster Hochschulabschluss – idealerweise in Sozialer Arbeit, Sozialpädagogik, Pädagogik oder BWL. Die FHM und die DIPLOMA Hochschule setzen zusätzlich Berufserfahrung voraus (in der Regel ein bis zwei Jahre).
Akkreditierung: Alle hier aufgeführten Studiengänge sind durch eine anerkannte Agentur (z. B. FIBAA, ACQUIN, ZEvA) oder systemakkreditiert und führen zu staatlich anerkannten Abschlüssen (Bachelor/Master of Arts). Private Hochschulen in Deutschland unterliegen denselben Qualitätsstandards wie staatliche Hochschulen.
Welche Karrierechancen bietet ein Sozialmanagement-Studium?
Sozialmanagement-Absolventinnen und -Absolventen übernehmen Führungs- und Steuerungsaufgaben in sozialen Einrichtungen – von der Kita-Leitung über die Geschäftsführung bei freien Trägern bis zum Qualitätsmanagement in der Sozialwirtschaft. Sie besetzen damit eine Nische: betriebswirtschaftliche Kompetenz kombiniert mit sozialwissenschaftlichem Verständnis. Typische Berufsfelder:
- Einrichtungsleitung: Kitas, Jugendhilfeeinrichtungen, Pflegeheime, Wohngruppen
- Geschäftsführung bei freien Trägern, Wohlfahrtsverbänden, gemeinnützigen Organisationen
- Qualitätsmanagement: Entwicklung und Umsetzung von QM-Systemen in sozialen Einrichtungen
- Projektsteuerung: Planung, Beantragung und Evaluation sozialer Projekte und Förderprogramme
- Social Entrepreneurship: Gründung und Führung sozialer Unternehmen
Die Nachfrage nach Management-Kompetenz im Sozialsektor steigt: Über 2,1 Millionen Menschen arbeiten in Deutschland in der Branche, die Bundesagentur für Arbeit zählt den Bereich Gesundheit und Soziales zu den Branchen mit dem größten Fachkräfteengpass.
| Karrierestufe | Bruttogehalt/Monat | Typische Position |
|---|---|---|
| Berufseinstieg | 2.500–3.500 € | Projektkoordination, Sachbearbeitung Sozialwirtschaft |
| 3–5 Jahre Erfahrung | 3.500–4.500 € | Bereichsleitung, Referatsleitung |
| Führungsposition | 4.300–5.500 € | Einrichtungsleitung, Abteilungsleitung |
| Senior Management | ab 5.500 € | Geschäftsführung, Vorstand |
Die Gehälter variieren je nach Träger (tariffgebundene Einrichtungen nach TVöD zahlen tendenziell mehr als private Träger), Region (Baden-Württemberg und Bayern am höchsten) und Einrichtungsgröße. Quellen: gehalt.de, StepStone Gehaltsreport 2025.
Welche Hochschulen bieten Sozialmanagement an?
Über 10 private Hochschulen bieten Sozialmanagement als Bachelor oder Master an. Hier die wichtigsten Unterscheidungsmerkmale – ergänzend zur Formatübersicht oben:
- IU Internationale Hochschule: Breitestes Angebot (Fernstudium, dual, Master). Alle Prüfungen online, maximale Flexibilität.
- FHM: Einziger Anbieter mit Master „Beratung und Sozialmanagement“ – kombiniert Beratungskompetenz mit Führungsqualifikation.
- DIPLOMA Hochschule: Günstigster Master (197 €/Monat), über 20 Studienzentren bundesweit.
- APOLLON Hochschule: Schwerpunkt Gesundheits- und Sozialwirtschaft. Kostenlose 4-Wochen-Testphase.
- NBS Hamburg und FH Dresden: Einzige Campus-Anbieter – für alle, die Präsenzstudium bevorzugen.
Weitere Fernstudien-Anbieter: SRH Fernhochschule, Hochschule Fresenius, AKAD und Euro-FH.
Häufige Fragen zum Sozialmanagement-Studium
Der Kernunterschied: Soziale Arbeit führt zur staatlichen Anerkennung und qualifiziert für die direkte Klientenarbeit. Sozialmanagement ist die BWL-orientierte Ergänzung – ohne staatliche Anerkennung, dafür mit klarem Fokus auf Führungs- und Verwaltungsrollen. Die ausführliche Gegenüberstellung findest du oben auf dieser Seite.
Ja. An mehreren privaten Hochschulen ist ein Studium ohne Abitur möglich – etwa mit einer Meisterprüfung, einem Fachwirt-Abschluss oder mit einschlägiger Berufserfahrung plus Eignungsprüfung. Einen NC gibt es an privaten Hochschulen nicht.
Ja. Die Mehrheit der Sozialmanagement-Studiengänge an privaten Hochschulen ist als Fernstudium oder berufsbegleitendes Studium organisiert. Prüfungen finden bei vielen Anbietern online statt. Die Studiendauer lässt sich bei den meisten Programmen flexibel verlängern.
Das Einstiegsgehalt liegt bei 2.500 bis 3.500 € brutto/Monat. Mit Berufserfahrung und in Leitungspositionen sind 4.300 bis 5.500 € realistisch. In der Geschäftsführung bei größeren Trägern sind Gehälter ab 5.500 € möglich. Die Höhe hängt stark vom Träger (tariffgebunden vs. privat), der Region und der Einrichtungsgröße ab.
Nein. Die staatliche Anerkennung als Sozialarbeiterin bzw. Sozialarbeiter ist an Studiengänge in Sozialer Arbeit geknüpft. Sozialmanagement-Abschlüsse beinhalten diese nicht. Für Leitungspositionen bei freien Trägern, in der Privatwirtschaft oder bei gemeinnützigen Organisationen ist die staatliche Anerkennung allerdings keine Voraussetzung.
Je nach Hochschule kannst du dich auf Bereiche wie Kinder- und Jugendhilfe, Altenhilfe, Gesundheitsmanagement, Social Entrepreneurship oder Non-Profit-Management spezialisieren. Die FHM bietet einen eigenen Master „Beratung und Sozialmanagement“, der Beratungskompetenz mit Führungsqualifikation verbindet.
Verwandte Studiengänge an privaten Hochschulen
Sozialmanagement ist eng verwandt mit mehreren anderen Studiengängen im Sozial- und Gesundheitsbereich. Je nach beruflicher Ausrichtung können auch diese Richtungen interessant sein:
- Soziale Arbeit – die fachliche Basis für alle, die direkt mit Menschen arbeiten wollen
- Pädagogik – Schwerpunkt Bildung und Erziehung, breites Berufsfeld
- Kindheitspädagogik – Fokus auf frühkindliche Bildung und Kita-Leitung
- Heilpädagogik – Arbeit mit Menschen mit Behinderung und Entwicklungsverzögerungen
- Psychologie – wissenschaftliche Grundlage für Beratung und Personalentwicklung
- Gesundheitsmanagement – Management-Fokus auf den Gesundheitssektor statt den Sozialbereich
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