Private Hochschulen in Sachsen: HHL Leipzig, DIU Dresden und FH Dresden

Drei Hochschulen in Deutschlands günstigsten Großstädten – von der Elite-Business-School über die TU-Dresden-Tochter bis zu Pflege und Mediendesign.
 · Letzte Aktualisierung 23.04.2026

Sachsen hat drei private Hochschulen – alle in Leipzig oder Dresden, zwei der günstigsten Großstädte Deutschlands. Die HHL Leipzig Graduate School of Management ist eine der ältesten Business Schools Europas (gegr. 1898) und als erste private deutsche Hochschule AACSB-akkreditiert. Die Dresden International University (DIU) ist eine Tochter der TU Dresden und deckt Gesundheit, Medizin, Technik und Recht ab – mit 23 Studiengängen die größte private Hochschule Sachsens. Die FH Dresden ergänzt Pflege, Sozialpädagogik und Mediendesign.

Campus-Anbieter bringen zusätzliche Fachbereiche in beide Städte: IU, SRH und Macromedia bieten Psychologie, BWL und Design in Leipzig und Dresden. Die FOM hat berufsbegleitende Programme an beiden Standorten (Vorlesungen abends 18–21 Uhr und samstags). Für Berufstätige ist Sachsen besonders stark: Die DIU hat 16 berufsbegleitende Programme, die HHL bietet einen Part-time MBA.

Alle Anbieter im Überblick

Wir verzeichnen insgesamt 3 Anbieter in unserer Datenbank.

  • Dresden, Sachsen
  • 1283 Studierende
  • Kommunikationswissenschaften, MBA, Medizin, Rechtswissenschaften, Gesundheitsmanagement, Logistik, Physiotherapie, Pflegewissenschaften, Bauingenieurwesen, Technikmanagement, Immobilienwirtschaft, Ele…
  • Master of Arts, Master of Business Administration, Master of Science, Master of Laws, Bachelor of Science, Master of Engineering
  • 23 Kurse im Verzeichnis
  • Leipzig, Sachsen
  • 800 Studierende
  • General Management, MBA, Entrepreneurship, Finanzwissenschaften
  • Master of Science, Master of Business Administration
  • 6 Kurse im Verzeichnis

Fachhochschule · privat

  • Dresden, Sachsen
  • 593 Studierende
  • Mediengestaltung, Medieninformatik, Gesundheitsmanagement, Sozialmanagement, Tourismus und Event, Pädagogik, Betriebswirtschaft, General Management, Medienmanagement
  • Bachelor of Arts, Master of Arts
  • 11 Kurse im Verzeichnis

Welche privaten Hochschulen haben ihren Sitz in Sachsen?

Drei private Hochschulen haben ihren Hauptsitz in Sachsen – ein kompaktes Feld mit klarem Profil: Elite-Management in Leipzig, Gesundheit und Technik in Dresden.

  • HHL Leipzig Graduate School of Management (Leipzig): Rund 800 Studierende und 6 Studiengänge. Eine der ältesten Handelshochschulen Europas (gegr. 1898). Als erste private deutsche Hochschule AACSB-akkreditiert. Master in Management (32.000 € Vollzeit, 32.000 € Part-time) und MBA (39.500 € Vollzeit, 39.500 € Part-time). Englischsprachig, internationaler Fokus. Starkes Startup-Netzwerk – Leipzig hat eines der dynamischsten Startup-Ökosysteme Ostdeutschlands (SpinLab, Basislager). Kosten: 32.000–39.500 €.
  • Dresden International University (DIU) (Dresden): Rund 1.283 Studierende und 23 Studiengänge. Tochter der TU Dresden (über die TUDAG) – Zugang zu TU-Infrastruktur (Labore, Bibliotheken). Schwerpunkte: Physiotherapie (ab 12.720 €), Osteopathie (5.976–29.280 €), Chiropraktik (12.792–51.168 €), Gesundheitsmanagement, Medizinrecht, Logistik, Technikmanagement, Wasserstofftechnologie. Mix aus Vollzeit und berufsbegleitend. Wichtig: Viele DIU-Programme sind Weiterbildungsstudiengänge und setzen eine abgeschlossene Erstausbildung oder ein Erststudium voraus (z.B. Physiotherapie = ausbildungsintegrierend, Osteopathie = Weiterbildung für Therapeutinnen und Therapeuten). Für Abiturientinnen und Abiturienten ohne Vorausbildung sind nur einzelne Programme direkt zugänglich. Kosten: 5.976–51.168 €.
  • FH Dresden – Fachhochschule Dresden (Dresden): Rund 593 Studierende und 11 Studiengänge. Pflege- und Gesundheitsmanagement (21.240 €), Sozialpädagogik & -management (20.160 €), Tourismus & Event (21.240 €), Grafikdesign (24.780 €), Digital Media Design (24.780 €), BWL (19.080 €). Kosten: 17.820–24.780 €.

Welche Hochschule passt zu dir? Elite-MBA oder Management-Master → HHL Leipzig (Achtung: kein Bachelor, nur Master/MBA). Medizin, Physiotherapie, Osteopathie oder Gesundheitsmanagement berufsbegleitend → DIU Dresden (viele Programme setzen eine Erstausbildung voraus). Pflege, Sozialpädagogik oder Mediendesign als Bachelor → FH Dresden. Startup-Karriere nach dem Bachelor → HHL Master in Management. Für Abiturientinnen und Abiturienten ohne Vorausbildung ist die FH Dresden die wichtigste HQ-Option (BWL, Sozialpädagogik, Design) – oder Campus-Anbieter wie IU und SRH in Leipzig und Dresden für Psychologie, BWL und Soziale Arbeit.

Sachsens private Hochschulen profitieren von Deutschlands günstigsten Großstadtmieten – WG-Zimmer in Leipzig und Dresden ab 280 €.

Hauptsitz oder Campus in Sachsen – was ist der Unterschied?

Die drei HQ-Hochschulen decken Gesundheit, Management und Medien ab – für Psychologie, klassische BWL, Informatik oder Design brauchst du Campus-Anbieter. Diese Hochschulen haben ihren Hauptsitz anderswo, betreiben aber vollwertige Studienstandorte in Sachsen.

Große Campus-Anbieter: IU (duales Studium in Leipzig und Dresden), SRH (Psychologie, BWL, Soziale Arbeit in Dresden und Leipzig), Macromedia (Medien, Design in Leipzig), FOM (berufsbegleitend in Leipzig und Dresden – Vorlesungen abends 18–21 Uhr, ab 9.480 €) und Carl Remigius Medical School (Gesundheit in Dresden).

Was kann man privat in Sachsen studieren?

Sachsens HQ-Hochschulen haben klare Schwerpunkte: Management (HHL), Gesundheit/Technik (DIU) und Pflege/Medien (FH Dresden). Rund die Hälfte aller Programme ist berufsbegleitend.

Management und MBA – HHL als Elite-Adresse

Die HHL bietet sechs Programme auf höchstem Niveau: Der Master in Management (32.000 €) und der MBA (39.500 €) sind beide als Vollzeit- und Part-time-Variante verfügbar. Alle Programme sind englischsprachig. Die HHL platziert Absolventinnen und Absolventen bei McKinsey, BCG, Goldman Sachs und im Leipziger Startup-Ökosystem. Als älteste Handelshochschule Deutschlands (1898) und erste private AACSB-akkreditierte deutsche Hochschule hat sie ein starkes internationales Netzwerk.

HHL Leipzig – alle Programme
StudiengangHochschuleKosten

Berufsbegleitendes Studium
ab 38500 € insgesamt
ab 1333 € monatlich

Vollzeitstudium
ab 38500 € insgesamt
ab 1334 € monatlich

Berufsbegleitendes Studium
ab 42500 € insgesamt
ab 1646 € monatlich

Vollzeitstudium
ab 42500 € insgesamt
ab 2633 € monatlich

Gesundheit, Medizin und Pflege – DIU und FH Dresden

Die DIU dominiert mit medizinnahen Programmen: Physiotherapie (dual, 12.720 €), Osteopathie (ab 5.976 €), Chiropraktik, Palliative Care, Clinical Research, Versorgungsforschung. Dazu Medizinrecht (12.000 €), Gesundheitsmanagement (10.260–17.000 €) und spezialisierte Weiterbildungen wie Parodontologie (25.000 €) und Vorbeugender Brandschutz (17.200 €). Die FH Dresden ergänzt Pflege- und Gesundheitsmanagement (21.240 €) und Sozialpädagogik (20.160 €).

Gesundheit und Pflege in Sachsen (Auswahl, sortiert nach Gesamtkosten)
StudiengangHochschuleKosten

Vollzeitstudium
ab 5976 € insgesamt
ab 695 € monatlich

Berufsbegleitendes Studium
ab 10260 € insgesamt
ab 285 € monatlich

Duales Studium
ab 12720 € insgesamt
ab 265 € monatlich

Vollzeitstudium
ab 18000 € insgesamt
ab 500 € monatlich

Vollzeitstudium
ab 20160 € insgesamt
ab 560 € monatlich

Vollzeitstudium
ab 21240 € insgesamt
ab 590 € monatlich

Medien, Design und Technik

Die FH Dresden bietet Grafikdesign und Digital Media Design (je 24.780 €) sowie einen Master in Creative Direction in Vollzeit. Die DIU ergänzt Technikmanagement: Logistik (16.500–18.000 €), Industrial Management in Microelectronics (19.800 €) und Wasserstofftechnologie (16.110 €) – passend zum Silicon-Saxony-Standort Dresden (Infineon, Globalfoundries, Bosch).

Was fehlt an sächsischen Privathochschulen?

Medizin mit Staatsexamen, Psychologie, klassische Informatik und Jura fehlen bei den HQ-Hochschulen komplett. Psychologie gibt es über Campus-Anbieter (IU, SRH) in Leipzig und Dresden. Informatik und Ingenieurwesen bieten die staatlichen Hochschulen (TU Dresden, Uni Leipzig, TU Chemnitz) auf exzellentem Niveau – privat lohnt sich hier nur über Fernstudium (Wilhelm Büchner, AKAD).

Die HHL Leipzig gehört zu den ältesten Handelshochschulen Europas – gegründet 1898, als erste private deutsche Hochschule AACSB-akkreditiert.

Was kostet ein Studium an einer privaten Hochschule in Sachsen?

Die Preisspanne reicht von 5.976 € (DIU Osteopathie Bachelor) bis 51.168 € (DIU Chiropraktik). Die meisten Programme liegen zwischen 10.000 und 25.000 €.

  • 5.976–13.000 €: DIU Osteopathie Bachelor (5.976 €). DIU Notfallsanitäter (9.600 €). DIU Hebammenkunde (9.900 €). DIU Gesundheitsmanagement (10.260 €). DIU Medizinrecht (12.000 €). DIU Physiotherapie dual (12.720 €).
  • 16.000–25.000 €: DIU Logistik/Technikmanagement (16.500–19.800 €). FH Dresden Pflege- und Gesundheitsmanagement (21.240 €). FH Dresden BWL (19.080 €). FH Dresden Sozialpädagogik (20.160 €). FH Dresden Design (24.780 €).
  • Ab 25.000 € (Elite und Spezial): DIU Parodontologie (25.000 €). DIU Osteopathie Master (29.280 €). HHL Master in Management (32.000 €). HHL MBA (39.500 €). DIU Chiropraktik Master (51.168 €).

Alle drei Hochschulen sind staatlich anerkannt. An staatlichen Hochschulen in Sachsen ist das Studium gebührenfrei (nur Semesterbeitrag ca. 260 €). Über Campus-Anbieter geht privates Studium in Sachsen ab 9.480 € (FOM). Der große Vorteil: Leipzig und Dresden haben mit die niedrigsten Lebenshaltungskosten aller deutschen Großstädte – WG-Zimmer ab 280 €.

Leipzig und Dresden: Wo in Sachsen privat studieren?

Leipzig – Startup-Stadt mit Elite-Business-School

Leipzig ist die größte Stadt Sachsens (620.000 Einwohner) und einer der dynamischsten Standorte Ostdeutschlands. Die HHL profitiert vom Leipziger Startup-Ökosystem (SpinLab, Basislager, HHL-eigener Accelerator). Campus-Anbieter: IU, SRH, Macromedia, FOM. Arbeitsmarkt: Automobil (BMW, Porsche Leipzig), Logistik (DHL Hub), Medien (MDR), IT. WG-Zimmer: 300–400 €. Studentenleben: Karl-Liebknecht-Straße, Plagwitz, Connewitz – eine der lebendigsten Szenen Deutschlands.

Dresden – Technologiestandort mit TU-Tochter

Dresden (563.000 Einwohner) ist Sachsens Technologie-Hauptstadt. Silicon Saxony (Infineon, Globalfoundries, Bosch Halbleiterwerk) macht die Stadt zum größten Mikroelektronik-Cluster Europas. Die DIU mit ihrer TU-Dresden-Anbindung und die FH Dresden sitzen hier. Campus-Anbieter: IU, SRH, FOM, Carl Remigius. WG-Zimmer: 280–380 €. Kultur: Semperoper, Neustadt-Szene, Elbhangfeste.

Welche Stipendien und Förderoptionen gibt es in Sachsen?

  • BAföG: An allen drei Hochschulen verfügbar. Höchstsatz: 992 €/Monat.
  • Deutschlandstipendium: 300 €/Monat, einkommensunabhängig.
  • HHL-Stipendien: Die HHL vergibt leistungs- und bedarfsbasierte Stipendien – ein erheblicher Teil der Studierenden erhält Förderung. Diversity-Stipendien und Unternehmensstipendien verfügbar.
  • DIU (berufsbegleitend): Viele DIU-Programme richten sich an Berufstätige – die Kosten können als Fortbildung steuerlich absetzbar sein oder vom Arbeitgeber (teil-)finanziert werden.
  • KfW-Studienkredit: Bis zu 650 €/Monat, ab 2 % Zinsen.

Häufige Fragen zu privaten Hochschulen in Sachsen

Für Karrieren in Unternehmensberatung, Finance oder als Gründerin bzw. Gründer gehört die HHL zu den besten Adressen in Deutschland. Die AACSB-Akkreditierung (als erste private deutsche Hochschule), das Alumni-Netzwerk und das Leipziger Startup-Ökosystem sind starke Argumente. Die Zulassung erfolgt per Auswahlverfahren (GMAT oder GRE empfohlen, Interviews) – für den Master in Management ist ein Bachelor in beliebigem Fach möglich, nicht nur BWL. Der MiM (32.000 €) ist günstiger als vergleichbare Programme an der WHU (37.200 €) oder Frankfurt School (35.500 €). Die HHL bietet keinen Bachelor – nur Master und MBA. Für allgemeine BWL ohne Elite-Anspruch gibt es deutlich günstigere Optionen (FOM ab 9.480 €, DIU BWL-nah ab 12.500 €).

Die Dresden International University (DIU) ist eine Tochter der TU Dresden – sie gehört über die TUDAG (TU Dresden Aktiengesellschaft) zur TU. Die DIU nutzt TU-Infrastruktur (Labore, Bibliotheken, Dozierende) und bietet Studiengänge an, die die staatliche TU so nicht anbieten kann – vor allem berufsbegleitende Weiterbildungen in Gesundheit, Medizin, Technik und Recht. Trotz der TU-Verbindung ist die DIU eine eigenständige, privat finanzierte Hochschule mit eigenen Studiengebühren.

Ja – Sachsen ist für Berufstätige besonders gut aufgestellt. Die DIU hat 16 berufsbegleitende Programme (Gesundheitsmanagement, Medizinrecht, Kommunikationspsychologie, Unternehmensführung, Wasserstofftechnologie). Die HHL bietet Part-time MBA und Part-time Master in Management. Die FOM hat Standorte in Leipzig und Dresden (Abendvorlesungen ab 9.480 €). Fernhochschulen (DIPLOMA, Wilhelm Büchner, AKAD) sind ortsunabhängig nutzbar.

Die DIU mit dem Osteopathie-Bachelor ab 5.976 €. Notfallsanitäter (9.600 €) und Hebammenkunde (9.900 €) sind ebenfalls günstig. Über Campus-Anbieter startet privates Studium in Sachsen bei 9.480 € (FOM). Der große Standortvorteil: Leipzig und Dresden haben die niedrigsten Mieten aller deutschen Großstädte – WG-Zimmer ab 280 €, bis zu 50 % günstiger als München oder Frankfurt.

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