Mode privat studieren: AMD, IU, ISM und mehr im Vergleich

Modedesign, Fashion Management, Modejournalismus – über 20 Programme vom Fernstudium bis zum Campus in Hamburg, Berlin und München.
 · Letzte Aktualisierung 29.04.2026

Mode an privaten Hochschulen heißt: kleine Ateliers statt Massenseminare, Branchenkontakte ab dem ersten Semester und Programme, die es an staatlichen Hochschulen so nicht gibt – von Sustainable Fashion über Luxury Management bis Fashion Journalism.

Über 20 Studiengänge an acht privaten Hochschulen decken das gesamte Spektrum ab: kreatives Design, die Business-Seite der Mode und die Kommunikation drumherum. Die AMD Akademie Mode & Design ist mit dem breitesten Portfolio der klare Marktführer – dahinter bieten IU, ISM, BSP, Macromedia und weitere Häuser spezialisierte Alternativen. Alle Programme sind NC-frei und staatlich anerkannt.

Alle Studiengänge im Fachbereich Mode im Vergleich

Wir verzeichnen insgesamt 20 Kurse im Fachbereich Mode.

Vollzeitstudium, Bachelor of Arts (B.A.)
  •  AMD Akademie Mode & Design
  •  7 Semester
  •  Berlin, Düsseldorf, Hamburg, München oder Wiesbaden
  •  inkl. Praxissemester
  • ab 750 € monatlich
Vollzeitstudium, Bachelor of Arts (B.A.)
  •  AMD Akademie Mode & Design
  •  7 Semester
  •  Berlin, Düsseldorf, Hamburg, München, Wiesbaden
  •  inkl. Praxissemester
  • ab 750 € monatlich
Vollzeitstudium, Bachelor of Arts (B.A.)
  •  Hochschule Macromedia
  •  7 Semester
  •  Berlin, Hamburg
  • ab 779 € monatlich
  •  2 Kommentare & Fragen
Vollzeitstudium, Bachelor of Arts (B.A.)
  •  Mediadesign Hochschule für Design und Informatik
  •  7 Semester
  •  München, Düsseldorf oder Berlin
  • ab 550 € monatlich
Vollzeitstudium, Master of Arts (M.A.)
  •  International School of Management
  •  4 Semester
  •  München, Hamburg, Köln, Berlin
Berufsbegleitendes Studium, Bachelor of Arts (B.A.)
  •  Hochschule für angewandtes Management
  •  7 Semester
  •  Berlin, Dortmund/Unna, Düsseldorf, Frankfurt/Main, Hamburg, Hannover, Köln, Mannheim, München/Ismaning, Nürnberg, Stuttgart, Wien
  • ab 495 € monatlich
Fernstudium, Bachelor of Arts (B.A.)
  •  IU Internationale Hochschule
  •  6 Semester
  •  online
  •  Onlinestudium ohne Präsenzpflicht an Deutschlands größter Hochschule
  • ab 259 € monatlich
Vollzeitstudium, Bachelor of Arts (B.A.)
  •  Fachhochschule des Mittelstands
  •  36 Monate
  •  Bielefeld
  • ab 545 € monatlich
Vollzeitstudium, Bachelor of Arts (B.A.)
  •  BSP Business and Law School
  •  6 Semester
  •  Berlin
  • ab 650 € monatlich
Vollzeitstudium, Bachelor of Arts (B.A.)
  •  International School of Management
  •  6 Semester
  •  Dortmund, Frankfurt/Main, München, Hamburg, Köln, Stuttgart, Berlin, Fernstudium
Vollzeitstudium, Bachelor of Arts (B.A.)
  •  AMD Akademie Mode & Design
  •  7 Semester
  •  Berlin, Düsseldorf oder München
  • ab 750 € monatlich
Vollzeitstudium, Master of Arts (M.A.)
  •  AMD Akademie Mode & Design
  •  3 Semester
  •  Online-Campus
  •  auf Wunsch mit Auslandsaufenthalt
  • ab 620 € monatlich
Vollzeitstudium, Bachelor of Arts (B.A.)
  •  AMD Akademie Mode & Design
  •  7 Semester
  •  Berlin
  • ab 750 € monatlich
Vollzeitstudium, Master of Science (M.Sc.)
  •  AMD Akademie Mode & Design
  •  4 Semester
  •  Düsseldorf
  • ab 880 € monatlich
Vollzeitstudium, Bachelor of Arts (B.A.)
  •  AMD Akademie Mode & Design
  •  7 Semester
  •  Berlin
  •  englischsprachiges Studium inkl. Praxissemester
  • ab 750 € monatlich
Vollzeitstudium, Master of Arts (M.A.)
  •  AMD Akademie Mode & Design
  •  3 Semester
  •  Berlin
  • ab 795 € monatlich
Vollzeitstudium, Bachelor of Arts (B.A.)
  •  BSP Business and Law School
  •  6 Semester
  •  Berlin
  • ab 650 € monatlich
Vollzeitstudium, Master of Arts (M.A.)
  •  International School of Management
  •  4 Semester
  •  München, Hamburg, Köln, Berlin
Berufsbegleitendes Studium, Bachelor of Arts (B.A.)
  •  AMD Akademie Mode & Design
  •  7 Semester
  •  Online-Campus
  • ab 420 € monatlich
Vollzeitstudium, Bachelor of Arts (B.A.)
  •  BSP Business and Law School
  •  6 Semester
  •  Berlin
  • ab 650 € monatlich

Welche Richtung in der Mode passt zu dir?

Mode studieren heißt nicht automatisch Modedesign. Die über 20 Programme an privaten Hochschulen verteilen sich auf fünf Bereiche, die in sehr unterschiedliche Berufe führen – vom Atelier über den Einkauf bis zur Nachhaltigkeitsberatung.

Modedesign – kreativ gestalten und entwerfen

Design ist der kreative Kern der Mode: Entwurf, Schnitt, Kollektion. Die AMD bietet Mode Design und Fashion Design (with Internship) als Bachelor mit integriertem Auslandssemester an – an den Standorten Hamburg, Düsseldorf, München, Berlin und Wiesbaden. Die Hochschule Macromedia hat Modedesign in Berlin und Hamburg. Die BSP in Berlin bietet Sustainable Fashion und Costume and Make-up Design – Letzteres ist einzigartig an privaten Hochschulen in Deutschland. Berufsfelder: Modedesigner, Kostümdesigner, Textildesigner, 3D Fashion Design, Selbstständigkeit. Passt zu dir, wenn du kreativ gestalten willst und ein Portfolio aufbauen möchtest. Eine Kreativmappe ist bei Design-Studiengängen häufig Teil der Bewerbung.

Modemanagement – die Business-Seite der Mode

Modemanagement ist der größte Bereich mit den meisten Hochschulen und Formaten. Die AMD bietet Fashion & Design Management als Vollzeit-Bachelor (31.500 € gesamt) und Mode & Designmanagement berufsbegleitend (17.640 €). Die IU hat Modemanagement als einziges Fernstudium im Bereich (ab 259 €/Monat). Die ISM fokussiert auf Global Brand & Fashion Management mit internationalem Netzwerk und Standorten in Dortmund, Frankfurt, München, Hamburg, Köln, Stuttgart und Berlin. Die Fachhochschule des Mittelstands in Bielefeld und die Mediadesign Hochschule in München, Düsseldorf und Berlin ergänzen das Angebot. Berufsfelder: Einkauf/Buying, Produktmanagement, Brand Management, Retail, E-Commerce. Passt zu dir, wenn du die Modebranche von der wirtschaftlichen Seite verstehen willst.

Modejournalismus und Fashion Communication

Wer über Mode schreiben, sie medial inszenieren oder Marken kommunizieren will, findet spezialisierte Programme an zwei Hochschulen. Die AMD bietet Fashion Journalism and Communication als Bachelor – mit direktem Zugang zum Modenetzwerk in Hamburg, Düsseldorf und Berlin. Die BSP in Berlin hat Modejournalismus und Modemarketing als eigenständige Programme. Berufsfelder: Modejournalismus, PR, Social Media Management, Content Creation, Influencer Marketing. Passt zu dir, wenn du Mode mit Medien und Kommunikation verbinden willst.

Sustainable Fashion – Nachhaltigkeit als Karrierefeld

Ab Juli 2026 verbietet die EU die Vernichtung unverkaufter Kleidung. Der Digitale Produktpass kommt. Die Branche braucht Fachleute, die Nachhaltigkeit nicht nur verstehen, sondern umsetzen können. Die BSP bietet den B.A. Sustainable Fashion Design and Management in Berlin. Die AMD hat den Master Sustainability in Fashion and Creative Industries (14.310 € gesamt). Berufsfelder: Nachhaltigkeitsberatung, CSR-Management, Circular Fashion, Supply Chain Transparenz, Zertifizierung. Passt zu dir, wenn du die Modebranche verändern willst.

Luxury Management – das Premiumsegment

Luxusmarken funktionieren nach eigenen Regeln: Exklusivität, Storytelling, Kundenpsychologie. Die ISM bietet den Master Luxury, Fashion & Sales Management an mehreren Standorten (25.820 € gesamt). Die AMD hat ein Luxury-Management-Programm mit Fokus auf Markeninszenierung (21.815 €). Berufsfelder: Luxury Brand Management, Visual Merchandising, Key Account Management, internationale Luxusmarken. Passt zu dir, wenn dich das Premiumsegment fasziniert und du international arbeiten willst.

Modedesign an privaten Hochschulen: kleine Ateliergruppen, eigene Kollektionen und Kontakte in die Branche ab dem ersten Semester.

Was kostet ein Modestudium an einer privaten Hochschule?

Die Kosten für ein Modestudium an privaten Hochschulen reichen von rund 14.700 € bis über 35.000 € gesamt im Bachelor – je nach Hochschule, Standort und Format. Den günstigsten Einstieg bietet die Hochschule Macromedia mit Modedesign für 14.669 € (779 €/Monat) sowie die IU mit Modemanagement im Fernstudium (15.063 € gesamt, 259 €/Monat). Die AMD als Marktführer liegt mit 31.500 € (Vollzeit) im oberen Bereich, bietet aber auch einen berufsbegleitenden Bachelor ab 17.640 €. BSP (ab 23.400 €) und die Hochschule für angewandtes Management (20.790 €) liegen im Mittelfeld.

Bachelor: Kosten im Vergleich

Bachelor-Studiengänge im Bereich Mode (Auswahl, sortiert nach Gesamtkosten)
StudiengangHochschuleKosten

Vollzeitstudium
ab 14669 € insgesamt
ab 779 € monatlich

Fernstudium
ab 15063 € insgesamt
ab 259 € monatlich

Berufsbegleitendes Studium
ab 17640 € insgesamt
ab 420 € monatlich

Vollzeitstudium
ab 20120 € insgesamt
ab 545 € monatlich

Berufsbegleitendes Studium
ab 20790 € insgesamt
ab 495 € monatlich

Vollzeitstudium
ab 23100 € insgesamt
ab 550 € monatlich

Vollzeitstudium
ab 23400 € insgesamt
ab 650 € monatlich

Vollzeitstudium
ab 23500 € insgesamt
ab 650 € monatlich

Vollzeitstudium
ab 31500 € insgesamt
ab 750 € monatlich

Vollzeitstudium
ab 35825 € insgesamt

Master: Kosten im Vergleich

Im Master gibt es drei Programme mit transparenten Kosten: Die AMD bietet Fashion Management (11.855 €) und Sustainability in Fashion and Creative Industries (14.310 €). Die ISM hat den Master Luxury, Fashion & Sales Management (25.820 €). Der AMD-Master Fashion Management ist damit das günstigste Mode-Masterprogramm an einer privaten Hochschule.

Master-Studiengänge im Bereich Mode (Auswahl, sortiert nach Gesamtkosten)
StudiengangHochschuleKosten

Vollzeitstudium
ab 11855 € insgesamt
ab 620 € monatlich

Vollzeitstudium
ab 14310 € insgesamt
ab 795 € monatlich

Vollzeitstudium
ab 25820 € insgesamt

Welche Studienformate gibt es?

Anders als in vielen Fachbereichen bieten Mode-Studiengänge an privaten Hochschulen eine echte Formatvielfalt – von Vollzeit am Campus bis zum Fernstudium:

  • Vollzeit am Campus: Das Standardformat – die meisten Programme laufen als Vollzeitstudium vor Ort. Alle Design-, Journalismus- und Luxury-Programme sowie der Großteil der Management-Programme. Standorte: Hamburg, Düsseldorf, München, Berlin, Wiesbaden, Bielefeld, Stuttgart, Ismaning.
  • Fernstudium: Modemanagement an der IU (259 €/Monat). Komplett online, flexibel neben dem Job.
  • Berufsbegleitend: Mode & Designmanagement an der AMD (Online-Campus, 420 €/Monat) und Fashionmanagement & Global Brands an der Hochschule für angewandtes Management (495 €/Monat, 20.790 € gesamt).

Modedesign im Fernstudium gibt es an privaten Hochschulen nicht – kreative Studiengänge mit Atelierarbeit, Schnitttechnik und Materialkunde erfordern Präsenz.

Mode-Kompass: Welcher Bereich passt zu dir?

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Was reizt dich an der Mode?

Was verdienst du nach einem Modestudium?

Die Gehälter in der Modebranche unterscheiden sich stark nach Bereich. Management und Luxury zahlen deutlich besser als reines Design – dafür bietet Design mehr kreative Freiheit und Selbstständigkeit.

  • Modedesignerinnen und Modedesigner starten bei rund 33.000–37.000 € brutto pro Jahr. Mit Erfahrung sind 42.000–48.000 € realistisch. Die regionalen Unterschiede sind groß: In Baden-Württemberg und Hessen liegt der Durchschnitt bei über 48.000 €, in Mecklenburg-Vorpommern bei rund 39.500 €.
  • Modemanagerinnen und Modemanager verdienen beim Einstieg 35.000–40.000 €. Im Einkauf (Buying) sind mit Erfahrung 55.000–65.000 € möglich, in leitenden Positionen bis 100.000 €.
  • Modejournalistinnen und Modejournalisten starten bei 30.000–36.000 €. PR und Kommunikation zahlen besser als redaktioneller Journalismus – mit Erfahrung sind 48.000–55.000 € realistisch.
  • Luxury Management hat die höchsten Einstiegsgehälter im Modebereich: 38.000–45.000 € beim Start, mit Erfahrung und internationalem Profil 65.000–75.000 €.
  • Sustainable Fashion ist ein wachsendes Feld: Einstieg bei 35.000–40.000 €, mit Spezialisierung auf EU-Regulierung und Zertifizierung 50.000–60.000 €.
 

Modemanagement verbindet Branchenwissen mit betriebswirtschaftlichem Denken – von Einkauf und Produktmanagement bis zur internationalen Markenführung.

Wo kannst du Mode an einer privaten Hochschule studieren?

Die Modebranche konzentriert sich auf wenige Metropolen – und dort sitzen auch die Hochschulen. Die AMD als Marktführer hat einen breiten Standort-Footprint, die ISM ergänzt mit weiteren Campussen. Insgesamt verteilen sich die Programme auf diese Städte:

  • Berlin – AMD, BSP, Mediadesign Hochschule, ISM, IU (Blended Learning). Größtes Angebot mit Design, Management, Journalismus und Sustainable Fashion.
  • Hamburg – AMD, Macromedia, ISM. Traditionsstandort der deutschen Mode mit starker Handels- und Medienszene.
  • München – AMD, Mediadesign, ISM, FHAM. Luxus- und Lifestylemarken als Arbeitgeber.
  • Düsseldorf – AMD, Mediadesign, IU (Blended Learning). Nähe zur Modeindustrie am Rhein und zur Messe Igedo.
  • Wiesbaden – AMD. Neuerer Standort mit allen AMD-Programmen.
  • Köln – ISM, IU (Blended Learning). Einzelhandels- und Medienstandort.
  • Bielefeld – FHM. Fashion Management an der Fachhochschule des Mittelstands.
  • Weitere ISM-Standorte: Dortmund, Frankfurt, Stuttgart.

Ortsunabhängig studieren? Die IU bietet Modemanagement als reines Fernstudium an. Die AMD hat einen berufsbegleitenden Online-Bachelor in Mode & Designmanagement.

Branchentrends: Was Modestudierende 2026 wissen müssen

Die Modebranche verändert sich schneller als die meisten Curricula. Drei Entwicklungen prägen den Arbeitsmarkt für Absolventinnen und Absolventen:

  • KI im Design und Retail: Künstliche Intelligenz erstellt Designvorschläge, optimiert Bedarfsprognosen und ermöglicht virtuelle Umkleidekabinen (AR). 3D-Prototyping ersetzt zunehmend physische Muster. Kreativität wird nicht ersetzt, aber datengestützt erweitert. Hochschulen wie die AMD integrieren KI-Tools bereits in ihre Programme.
  • EU-Regulierung Nachhaltigkeit: Ab Juli 2026 dürfen große Unternehmen unverkaufte Kleidung nicht mehr vernichten. Der Digitale Produktpass (DPP) wird Lieferketten transparent machen – „von der Farm bis zum Kleiderschrank“. Nachhaltigkeitsexpertise wird zur Pflicht, nicht zur Kür.
  • Second-Hand und Circular Fashion: 34 % der Kundschaft kaufen bereits gebrauchte Kleidung. Der Marktanteil könnte in zehn Jahren auf 20 % steigen. Neue Geschäftsmodelle (Resale, Rental, Upcycling) schaffen Jobs, die es vor fünf Jahren nicht gab.

Fazit für Studieninteressierte: Reine Design-Skills ohne digitale und nachhaltige Kompetenzen reichen zunehmend nicht mehr. Private Hochschulen wie AMD und BSP reagieren darauf mit Programmen, die diese Bereiche integrieren.

Warum Mode an einer privaten Hochschule?

Private Hochschulen bieten für ein Modestudium Vorteile, die an staatlichen Hochschulen selten sind:

  • Branchennetzwerk: AMD, ISM und BSP haben direkte Kontakte zu Modehäusern, Labels und Handelsunternehmen. Gastvorträge, Praxisprojekte und Praktikavermittlung sind Standard.
  • Kleine Ateliergruppen: 15–30 Studierende statt 200 im Hörsaal. Gerade im Design-Bereich ist individuelle Betreuung am Schnittplatz und in der Werkstatt entscheidend.
  • Spezialisierung: Sustainable Fashion, Luxury Management, Costume Design, Fashion Journalism – Programme, die es an staatlichen Hochschulen so nicht gibt.
  • Formatvielfalt: Fernstudium, Blended Learning, berufsbegleitend – wer bereits in der Branche arbeitet, kann sich neben dem Job weiterqualifizieren.
  • Internationale Ausrichtung: Viele Programme sind englischsprachig, Auslandssemester fest integriert. Die ISM hat Partnerhochschulen weltweit.

Ehrlich gesagt: Wer ein künstlerisch-handwerkliches Designstudium mit Fokus auf Textiltechnik und Materialforschung sucht, ist an staatlichen Kunsthochschulen wie der Kunsthochschule Weissensee, der UdK Berlin oder der HAW Hamburg besser aufgehoben. Private Hochschulen verbinden Design stärker mit Management und Branchenpraxis.

Häufige Fragen zum Modestudium an privaten Hochschulen

Nur für Design-Studiengänge. Modedesign-Programme an AMD, Macromedia und BSP verlangen häufig eine Kreativmappe mit Zeichnungen, Collagen, Fotografien oder Illustrationen. Eigener Stil ist wichtiger als technische Perfektion. Modemanagement, Modejournalismus und Luxury Management erfordern keine Mappe – hier zählen Motivation und (bei der ISM) ein Bewerbungsgespräch.

Im Bereich Management ja: Die IU bietet Modemanagement als Fernstudium (259 €/Monat) und als Blended Learning (439 €/Monat). Die AMD hat einen berufsbegleitenden Online-Bachelor in Mode & Designmanagement (420 €/Monat). Modedesign im Fernstudium gibt es an privaten Hochschulen nicht – kreative Studiengänge mit Atelierarbeit erfordern Präsenz.

Das Einstiegsgehalt liegt bei 33.000–37.000 € brutto pro Jahr, der Durchschnitt mit Erfahrung bei 42.000–48.000 €. Regionale Unterschiede sind groß: In Baden-Württemberg und Hessen liegt der Schnitt über 48.000 €. Modemanagement und Luxury Management zahlen beim Einstieg 3.000–8.000 € mehr pro Jahr.

Ja. Alle privaten Hochschulen sind NC-frei und bieten Zugangswege ohne Abitur: mit abgeschlossener Berufsausbildung und Berufserfahrung, über eine Aufstiegsfortbildung (Meister, Fachwirt) oder bei besonderer künstlerischer Begabung (im Design-Bereich). Die genauen Voraussetzungen variieren je nach Hochschule.

Ja. Alle auf privathochschulen.net gelisteten Studiengänge sind staatlich anerkannt und durch den Akkreditierungsrat akkreditiert. Bachelor- und Master-Abschlüsse sind gleichwertig mit Abschlüssen staatlicher Hochschulen. Die AMD ist Teil der Hochschule Fresenius und damit eine der größten privaten Hochschulen Deutschlands.

Das hängt vom Bereich ab. Modemanagement und Luxury Management bieten mit 48.000–65.000 € Median ein gutes Gehaltsniveau – ein Fernstudium an der IU (15.063 € gesamt) amortisiert sich in wenigen Jahren. Im Design liegt der Median niedriger (42.000 €), dafür bietet der Bereich kreative Selbstverwirklichung und Selbstständigkeit. Sustainable Fashion ist ein wachsendes Feld mit steigender Nachfrage durch EU-Regulierung ab 2026.

Verwandte Studiengänge an privaten Hochschulen

Mode überschneidet sich mit mehreren Nachbardisziplinen. Wer sich für Design, Illustration und visuelle Gestaltung interessiert, findet Programme unter Kunst. Für Film, Fotografie und visuelle Medien gibt es den Fachbereich Medienwissenschaften. Wer den Business-Fokus vertiefen will, ist bei Wirtschaftswissenschaften richtig – dort findest du auch Marketing und International Management. Medien, PR und strategische Kommunikation deckt der Fachbereich Kommunikationswissenschaften ab.

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