Für wen eignet sich der Master Regulatory Affairs – Medical Devices?
Der Masterstudiengang richtet sich an Fachkräfte mit erstem Hochschulabschluss, die eine Karriere im Bereich Regulatory Affairs von Medizinprodukten oder verwandten Gesundheitsbranchen anstreben. Zielgruppe sind insbesondere Absolventinnen und Absolventen technischer, naturwissenschaftlicher, ökonomischer und medizinischer Fächer, die zentrale Schnittstellen zwischen Produktentwicklung, Zulassung und Qualitätsmanagement bekleiden wollen. Das Programm ist optimal, wenn du einen Beitrag zur rechtssicheren Markteinführung von Medizinprodukten leisten und dabei internationale Regularien, Digitalisierung und Qualitätsstandards aktiv mitgestalten möchtest.
Welche formalen Anforderungen gibt es für die Zulassung?
Für die Bewerbung zum Master of Science Regulatory Affairs – Medical Devices benötigst du:
- Bachelor- oder Diplomabschluss mit mindestens 180 ECTS-Punkten
- Der Abschluss muss aus einem relevanten Bereich stammen, z. B. Medizintechnik, Wirtschaftsingenieurwesen, Informationssysteme, (Gesundheits-)Ökonomie, Pharmazie oder einem ähnlichen Studienfach
- Dein Abschluss muss von einer staatlich anerkannten beziehungsweise akkreditierten Universität vergeben worden sein
- Nachweis von Englischkenntnissen auf mindestens Niveau IELTS 6.5 oder gleichwertig (anerkannte Tests: IELTS, TOEFL iBT, PTE, CAE/CPE/FCE, Duolingo; alternativ: institutseigener Sprachtest)
- Einzureichen sind außerdem ein tabellarischer Lebenslauf mit aktuellem Passfoto sowie eine Ausweiskopie (bei ausländischen Bewerbenden Reisepass oder National Identity Card)
Im Rahmen des Bewerbungsprozesses findet nach Prüfung der Unterlagen ein Auswahlgespräch statt.
Persönlich solltest du analytisches Denkvermögen, eine strukturierte Arbeitsweise und Interesse an regulatorischen Fragestellungen mitbringen. Erfahrung im Gesundheitswesen, in der Medizintechnik oder im Qualitätsmanagement ist vorteilhaft, aber keine zwingende Voraussetzung. Da der Studiengang auf Englisch unterrichtet wird, sind sichere Sprachkenntnisse sowie Kommunikationsstärke gefragt. Darüber hinaus sind Eigeninitiative, Lernbereitschaft, Teamfähigkeit und Affinität zu digitalen Prozessen für den Studienerfolg hilfreich.
Welche Fachkompetenzen vermittelt der Master Regulatory Affairs – Medical Devices?
Im Masterstudiengang Regulatory Affairs – Medical Devices erwirbst du spezialisierte Kenntnisse zu regulatorischen Anforderungen und Zulassungsprozessen für Medizinprodukte im internationalen Kontext. Folgende zentrale Inhalte und Fähigkeiten stehen im Fokus:
- Fundiertes Verständnis der nationalen und internationalen Gesetzgebung (MDR, FDA-Regularien, ISO-Normen) für Medizinprodukte
- Kenntnisse in Zulassungsverfahren und Zertifizierungsprozessen – speziell EU/MDR und internationale Richtlinien
- Integration von ISO-Standards und Qualitätsmanagementsystemen in die Produktentwicklung
- Kompetenzen im Risk Management, Post-Market-Surveillance und Regulatory Compliance
- Anwendung moderner Technologien wie Digitalisierung und Künstlicher Intelligenz zur Automatisierung regulatorischer Abläufe
- Strategische Analyse und Bewertung regulatorischer Herausforderungen für ein effizientes Produkt- und Marktzulassungsmanagement
- Spezialisierungsmöglichkeiten, z. B. in Verifizierungs- und Validierungsmethoden oder strategischem Regulatory Management
- Bearbeitung praxisorientierter Fallstudien zur Lösung konkreter Herausforderungen in der Medizintechnik
Die Ausbildung zielt darauf ab, analytische, strategische und fachübergreifende Kompetenzen zu fördern – insbesondere im Hinblick auf komplexe und sich laufend ändernde Anforderungen der globalen Gesundheitsmärkte. Der Umgang mit ethischen Fragestellungen und aktuellen Medizintechnik-Trends wird ebenfalls vermittelt.
Wie ist das Masterstudium Regulatory Affairs – Medical Devices strukturiert?
Das Studium umfasst 4 Semester (regulär 2 Jahre) und wird in Präsenz am Standort Fürth durchgeführt. Du absolvierst insgesamt 120 ECTS-Punkte. Der Unterricht findet vollständig auf Englisch statt. Der Studienstart ist sowohl zum Sommer- als auch zum Wintersemester möglich.
- Das Curriculum besteht aus Pflicht- und Wahlmodulen, die regulatorische Rahmenbedingungen, Qualitätsmanagement, technologische und ökonomische Aspekte abdecken.
- Praxisprojekte und Fallstudien sind fester Bestandteil des Studienverlaufs. Hier bearbeitest du reale Problemstellungen aus der Medizintechnikbranche.
- Im Wahlbereich kannst du eigene Schwerpunkte setzen, etwa in den Bereichen strategisches Regulatory Management oder medizintechnische Innovation.
- Das CORE-Prinzip der SRH University fördert aktives, eigenverantwortliches Lernen und ermöglicht einen unmittelbaren Praxistransfer.
Am Ende des Studiums steht eine Masterarbeit, in der du ein individuelles Thema mit Bezug auf aktuelle Herausforderungen im Bereich Regulatory Affairs bearbeitest.
Für welche Berufsfelder qualifiziert dich der Master Regulatory Affairs – Medical Devices?
Mit dem Abschluss Master of Science (M.Sc.) in Regulatory Affairs – Medical Devices eröffnen sich vielseitige Karrierewege in der international ausgerichteten Medizintechnik- und Gesundheitsbranche. Typische Berufsbilder nach dem Studium sind:
- Regulatory Affairs Managerin oder Manager für Medizinprodukte und Pharma
- Auditorin oder Auditor / Produktexpertin oder Produktexperte für Medizinprodukte
- Qualitätsmanagerin oder Qualitätsmanager bzw. Compliance-Managerin oder -Manager im medizinischen Umfeld
- Beraterin oder Berater für Regulatory Affairs und Marktstrategie
- Projektmanagerin oder Projektmanager für Produktzulassung und Markteintritt
- Mitarbeiterin oder Mitarbeiter in Regulierungsbehörden, Zertifizierungs- und Prüfstellen
- Spezialistin oder Spezialist für Post-Market-Surveillance und Risikomanagement
Absolventinnen und Absolventen sind insbesondere im Innovationsmanagement, in der Medizintechnik-Industrie, bei Pharmaunternehmen sowie in Beratungsfirmen, Zertifizierungsstellen und Zulassungsbehörden gefragt. Fachkräfte mit Regulatory Affairs-Kompetenzen sind eng in Strategie-, Zulassungs- und Qualitätsprozesse eingebunden und tragen zur rechtskonformen sowie marktfähigen Entwicklung von Gesundheitsprodukten bei.
Wie hoch sind die Studiengebühren und welche Finanzierungshilfen gibt es?
Die Studiengebühren betragen für Studierende mit Staatsangehörigkeit aus EU/EWR (inklusive Schweiz, Westbalkan und Ukraine) 750 € pro Monat. Für Studierende mit Nicht-EU/EWR-Staatsangehörigkeit fallen 4.900 € pro Semester an. Hinzu kommt eine einmalige Anmeldegebühr in Höhe von 750 € (EU/EWR) bzw. 1.000 € (Nicht-EU/EWR).
- Im Studienbeitrag sind sämtliche Prüfungs- und Wiederholungsprüfungsgebühren enthalten – es gibt keine versteckten Zusatzkosten.
- Zur Finanzierung des Studiums können beispielsweise Bildungskredite oder Stipendien genutzt werden.
- Die Studiengebühren lassen sich steuerlich oft als Werbungskosten oder Sonderausgaben ansetzen.
Eine individuelle Finanzierungsplanung ist empfohlen, um die monatlichen Belastungen sowie weitere Lebenshaltungskosten während des Studiums optimal abzusichern.
Erfahrungen & Bewertungen
Quelle dieser Kursinfos: Anbieter-Website
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