Ist der Bachelor Digitales Lernen und Bildungsmanagement für dich geeignet?
Der Studiengang richtet sich an alle, die digitale Bildungsangebote gestalten und Bildungsprozesse im Zeitalter der Digitalisierung steuern wollen. Geeignet bist du, wenn du eine Karriere im Bildungsmanagement, in der betrieblichen Weiterbildung, im E-Learning, in Schulen oder Hochschulen anstrebst. Das Studium passt zu Berufstätigen aus pädagogischen oder wirtschaftlichen Bereichen ebenso wie zu Quereinsteigerinnen und Quereinsteigern, die sich neben dem Beruf flexibel im digitalen Bildungssektor qualifizieren möchten. Ein grundsätzliches Interesse an Bildung, Digitalisierung und Management sollte vorhanden sein.
Welche formalen Voraussetzungen musst du erfüllen?
Der Zugang zum B.A. Digitales Lernen und Bildungsmanagement an der Europäischen Hochschule für Innovation und Perspektive ist unter folgenden Bedingungen möglich:
- Mit allgemeiner Hochschulreife:
- Abitur (allgemeine Hochschulreife)
- Fachhochschulreife (Fachabitur)
- Fachgebundene Hochschulreife
- Ohne Abitur mit Aufstiegsfortbildung:
- Fachspezifischer Abschluss wie Fachwirtin/Fachwirt, Betriebswirtin/Betriebswirt, Technikerin/Techniker, Meisterin/Meister oder Bilanzbuchhalterin/Bilanzbuchhalter
- Ohne Abitur mit Berufsabschluss und Erfahrung:
- Mindestens zweijährige abgeschlossene Berufsausbildung
- Mindestens drei Jahre einschlägige Berufserfahrung (in einem fachlich passenden Bereich)
- Zusätzliche Teilnahme an einer Eignungsprüfung mit anschließendem Beratungsgespräch
Ein Numerus Clausus existiert nicht. Studienstart ist ganzjährig möglich. Anrechnung bereits erbrachter Studien- oder Prüfungsleistungen sowie von beruflichen Qualifikationen ist möglich und kann die Studienzeit verkürzen sowie Kosten reduzieren.
Du solltest die Bereitschaft zu digitalem und selbstgesteuertem Lernen mitbringen. Vorteilhaft sind eine gute Kommunikationsfähigkeit, Organisationsvermögen und Interesse an pädagogischen, technologischen und betriebswirtschaftlichen Fragestellungen. Erfahrungen im Bildungsbereich, mit digitaler Technik oder im Projektmanagement erleichtern den Einstieg, sind aber nicht zwingend. Für ein erfolgreiches Studium helfen dir Flexibilität im Zeitmanagement, Eigenmotivation und die Offenheit für digitale Veränderungsprozesse.
Welche Kompetenzen vermittelt das Fernstudium Digitales Lernen und Bildungsmanagement?
Im Bachelorstudium Digitales Lernen und Bildungsmanagement eignest du dir Fähigkeiten an, die speziell auf die Gestaltung, Umsetzung und Steuerung digitaler Bildungsprozesse zugeschnitten sind. Zu den zentralen Studieninhalten und erlernten Kompetenzen zählen:
- Didaktik und digitale Pädagogik: Du lernst, Lernpsychologie, Didaktik und digitales Design von Lernangeboten zu verstehen und digital umzusetzen.
- Technologie und Digitalisierung: Kerninhalte sind KI-Anwendungen im Bildungsbereich, Learning Analytics und die technische Entwicklung von digitalen Lernumgebungen.
- BWL-Grundlagen: Das Studium vermittelt dir Kenntnisse in Betriebswirtschaft, Unternehmensführung, Rechnungswesen sowie Kosten- und Leistungsrechnung.
- Personal- und Organisationsentwicklung: Du beschäftigst dich mit Personalmanagement, kollegialem Arbeiten, Organisationsstrukturen und Prozessmanagement.
- Projekt- und Qualitätsmanagement: Hier erlernst du Methoden zur Planung, Evaluation und Qualitätssicherung von Bildungsprojekten – mit Fokus auf digitale Formate.
- Kommunikations- und Sozialkompetenz: Themen wie Kommunikationspsychologie, Sozialpsychologie, Präsentationstechniken und Change Management bereiten dich auf den Umgang mit unterschiedlichen Personengruppen vor.
- Recht und Datenschutz: Du setzt dich mit Medienrecht, Urheberrecht und Datenschutzanforderungen im digitalen Bildungsbereich auseinander.
- Analyse und Evaluation: Du entwickelst Kompetenzen in quantitativen und qualitativen Analysen zur Ermittlung von Bildungsbedarfen und zur Evaluation von Lernangeboten.
- Praxismodule und Spezialisierungen: Eigene Projekte, Fallstudien, Planspiele und wissenschaftliche Arbeiten fördern den Praxistransfer.
Du bist nach Abschluss in der Lage, digitale Lernangebote konzeptionell zu entwickeln, technisch umzusetzen, Bildungsprojekte zu leiten und die kontinuierliche Qualitätsentwicklung sicherzustellen.
Wie läuft das Online-Studium Digitales Lernen und Bildungsmanagement ab?
Das Studium ist vollständig online organisiert und maximal flexibel strukturiert:
- Studienstart: Du kannst jederzeit beginnen, unabhängig vom Semesterbetrieb.
- Dauer: Die Regelstudienzeit beträgt 6 Semester, eine kostenlose Verlängerung ist bis zu 72 Monate möglich.
- Individuelles Lerntempo: Du entscheidest selbst, in welcher Reihenfolge und wie schnell du die Module bearbeitest.
- Lernplattform: Digitale Skripte, Videos und Web-Based-Trainings stehen rund um die Uhr im Online-Campus bereit.
- Community und Betreuung: Austausch mit Mitstudierenden und individuelle Unterstützung durch Tutorinnen und Dozentinnen sichern deinen Erfolg.
- Prüfungen: Prüfungen legst du flexibel und ortsunabhängig online ab, zu Zeiten, die dir passen.
- Praxisbezug: Der Studienplan integriert Fallstudien, Planspiele und eigene Projekte, die du direkt auf reale Fragestellungen anwenden kannst.
- Anrechnung von Vorleistungen: Frühere Abschlüsse oder Weiterbildungen können dein Studium verkürzen und die Gebühren senken.
- Leistungserfassung: Insgesamt sind für den Abschluss 180 ECTS nötig (150 ECTS aus Modulen, 30 ECTS für die Abschlussphase).
- Präsenzphasen: Es besteht keine Präsenzpflicht. Das Studium erfolgt zu 100 % online.
Du gestaltest deinen Lernzyklus komplett flexibel und passt das Studium an deine persönliche Lebenssituation und beruflichen Anforderungen an.
Welche Karrierewege eröffnen sich nach dem Bachelor Digitales Lernen und Bildungsmanagement?
Mit diesem Abschluss qualifizierst du dich für vielfältige Berufe im Bildungssektor und in der digitalen Wissensvermittlung. Typische Einsatzfelder sind:
- Bildungsmanagerin oder Bildungsmanager: Organisation, Steuerung und Qualitätssicherung digitaler Bildungsprozesse in Schulen, Hochschulen und Weiterbildungseinrichtungen.
- E-Learning-Spezialistin oder -Spezialist: Konzeption, Entwicklung und Implementierung von E-Learning-Angeboten, Blended-Learning-Konzepten und digitalen Lernplattformen.
- Learning & Development Manager: Entwicklung und Umsetzung von Weiterbildungsprogrammen und Lernstrategien in Unternehmen.
- Projekt- oder Qualitätsmanagerin: Planung, Durchführung und Evaluation von digitalen Bildungsprojekten und Sicherstellung von Qualitätsstandards.
- Instructional Designer: Gestaltung und Realisierung digitaler Lernmedien, einschließlich deren Wirksamkeitsbewertung.
Die erlernten Kompetenzen sind branchenübergreifend gefragt – in öffentlichen Einrichtungen, Unternehmen, Start-ups, bei Weiterbildungsanbietern und Non-Profit-Organisationen. Der Abschluss befähigt dich, sowohl in klassischen Bildungseinrichtungen als auch im betrieblichen Bildungsmanagement oder bei E-Learning-Anbietern Verantwortung zu übernehmen.
Wie setzen sich die Kosten für das Fernstudium zusammen und welche Finanzierungsmöglichkeiten gibt es?
Für das Studium stehen drei Preis- und Zeitmodelle zur Wahl:
- Flex-Modell: 233,33 € pro Monat über 60 Monate (Gesamt: 13.999,80 €)
- Balance-Modell: 270,83 € pro Monat über 48 Monate (Gesamt: 12.999,84 €)
- Sprint-Modell: 333,33 € pro Monat über 36 Monate (Gesamt: 11.999,88 €)
Es entstehen keine zusätzlichen Prüfungs-, Immatrikulations- oder Abschlussgebühren. In regelmäßigen Aktionszeiträumen sind Rabatte möglich.
Zur Finanzierung kommen unter anderem folgende Optionen in Frage:
- BAföG: Bei Wahl des 36-Monats-Modells ist das Studium förderfähig als Vollzeitstudium.
- Bildungsfonds: Modelle wie Deutsche Bildung AG oder Brain Capital ermöglichen eine einkommensabhängige Rückzahlung der Studiengebühren.
- KfW-Studienkredit: Monatliche Auszahlungen zwischen 100 und 650 €, unabhängig vom Einkommen.
- Arbeitgeberzuschuss: Viele Unternehmen unterstützen die Weiterbildung finanziell im Rahmen der Personalentwicklung.
Die Studiengebühren sind steuerlich absetzbar. Individuelle Finanzierungsberatung wird ergänzt durch Beratungsstellen wie das Studierendenwerk Stuttgart.
Studienberatung
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