Versorgungsforschung, Master of Science

Berufsbegleitender Studiengang @ Medizinische Hochschule Brandenburg Theodor Fontane 

👉 Der Masterstudiengang Versorgungsforschung an der MHB richtet sich an Fachkräfte im Gesundheitswesen, die ihre berufliche Qualifikation durch praxisnahe und forschungsorientierte Studieninhalte erweitern möchten. Der berufsbegleitende Studiengang ermöglicht, Versorgungsstrukturen zu analysieren und innovative Lösungen zu entwickeln, um den Herausforderungen in der Gesundheitsversorgung wirksam zu begegnen. Mit 120 ECTS-Punkten vermittelt das Studium sowohl theoretische als auch praktische Kenntnisse, die auf eine Karriere im Gesundheitswesen vorbereiten.

Auf einen Blick

🏫 Anbieter Medizinische Hochschule Brandenburg Theodor Fontane, Universität mit Sitz in Neuruppin
Die Medizinische Hochschule Brandenburg Theodor Fontane (MHB) ist eine staatlich anerkannte Universität, die praxisnahe und interdisziplinäre Studiengänge in Medizin, Psychologie und Zahnmedizin anbietet. In enger Zusammenarbeit mit drei Universitätskliniken und über 20 Partnerkliniken verknüpft sie innovative Lehrmethoden mit praxisorientierter Ausbildung. Schwerpunkte liegen in der Medizin des Alterns und der Versorgungsforschung. Mit Standorten in Neuruppin, Brandenburg an der Havel, Bernau und Rüdersdorf sowie einkommensabhängigen Finanzierungsmodellen ermöglicht die MHB NC-freie Studien und trägt aktiv zur Gesundheitsversorgung in Brandenburg bei.
🎓 Fachrichtung GesundheitswissenschaftenGesundheitsmanagement
📜 Abschluss Master of Science (M.Sc.)
⏳ Dauer 5 Semester
🎯 ECTS 120 Credit-Points
🌍 Unterrichtssprache Deutsch
📖 Studieninhalte Einführung, Konzept und Grundlagen der Versorgungsforschung und des Gesundheitswesens, Gesundheit und Gesellschaft, Versorgungsstrukturen und -modelle in strukturschwachen Regionen, Wissenschaftliche Methoden I, Gesundheitsökonomie, Wissenschaftliche Methoden II, Vertiefung der Herausforderungen des demografischen Wandels/Versorgung im Alter, Ethik, Patient*innenorientierung, Gesundheitskompetenz, Gesundheitssystemforschung /Bedarfsforschung, Versorgungsmodelle /Digitale Gesundheitswissen, Ansätze der Partizipation und der partizipativen Versorgungsforschung, Projektmodul, Praktische Methodenanwendung, Masterarbeit und Kolloquium
📚 Vertiefungen Patient*innenorientierung, Gesundheitskompetenz, Gesundheitssystemforschung /Bedarfsforschung, Versorgungsmodelle /Digitale Gesundheitswissen, Ansätze der Partizipation und der partizipativen Versorgungsforschung
📅 Kursstart Wintersemester oder Sommersemester
💶 Kosten
ab 380 € Semesterbeitrag
ab 1900 € insgesamt
🔗 Mehr Infos https://www.mhb-fontane.de
  • interdisziplinäres Studium mit Theorie- und Praxisanteilen
  • Studienstart ohne Wartesemester möglich
  • verringerte Präsenzzeiten durch Online-Vorlesungen
  • NC-freie Zulassung über mehrstufiges Auswahlverfahren

Zulassungsvoraussetzungen

Für den konsekutiven Masterstudiengang Versorgungsforschung (M.Sc.) wird ein erster berufsqualifizierender Hochschulabschluss vorausgesetzt. Dies betrifft in der Regel Bachelorabschlüsse in fachlich geeigneten Studiengängen, die einen Bezug zur Gesundheitsversorgung oder Gesundheitswissenschaften aufweisen.

Zusätzlich kann die Bewerbung auch erfolgen, wenn der Abschluss erst zur Immatrikulation nachgereicht werden kann. Die Auswahl wird neben formalen Voraussetzungen auch nach personalen Kriterien, wie einem Motivationsschreiben und einem Auswahlgespräch, getroffen.

Internationale Bewerber benötigen zudem einen Nachweis ihrer Deutschkenntnisse auf dem Level C1. Eine ausländische Hochschulzugangsberechtigung muss durch eine Zeugnisanerkennungsstelle (Schulamt) anerkannt worden sein.

Bewerbung für das Studium Versorgungsforschung an der MHB

Ohne NC bewerben und unabhängig von der Bachelornote für das Studium Versorgungsforschung an der MHB zugelassen werden: Das mehrstufige Auswahlverfahren macht es möglich.

Das Bewerbungsverfahren für den Studiengang Versorgungsforschung an der Medizinischen Hochschule Brandenburg besteht aus drei Schritten und orientiert sich an dem Prinzip „Persönlichkeit statt NC“. Anstelle eines numerus clausus werden Motivation, Erfahrungen und persönliche Eignung in den Mittelpunkt gestellt.

Im ersten Schritt erfolgt die Online-Bewerbung etwa fünf Monate vor Bewerbungsfristende. Dabei müssen folgende Unterlagen in einer PDF-Datei (max. 4 MB) eingereicht werden:

  • Motivationsschreiben (max. zwei DIN-A4-Seiten, üblicherweise Times New Roman, 12 pt) mit Ausführungen zu: Ihrem persönlichen Werdegang, Ihren Interessen und Neigungen, prägende Ereignisse, Weg zur Berufsfindung und Motivation für das Masterstudium Suchthilfe an der MHB.
  • Ausführlicher tabellarischer Lebenslauf ohne Passfoto
  • Hochschulabschluss
  • Aktuelle Zeugnisse und Beurteilungen (z. B. Praktikumsnachweise, Ausbildungen, Studienabschlüsse)
  • Ggf. Nachweis über Deutschkenntnisse

Die Datei ist nach dem Muster „Nachname_Vorname_Bewerbung_Versorgungsforschung“ zu benennen. Eine Nachreichung fehlender Unterlagen ist ausgeschlossen.

Im zweiten Schritt wird geprüft, ob die Bewerbungsunterlagen vollständig sind und den formalen Anforderungen entsprechen. Danach erfolgt eine individuelle inhaltliche Bewertung durch Gutachterinnen und Gutachter. Die Bewerberinnen und Bewerber erhalten anschließend per E-Mail die Information, ob sie zu einem Auswahltag eingeladen werden.

Der dritte Schritt besteht im persönlichen Auswahlverfahren in Neuruppin. An diesem Auswahltag durchlaufen die Bewerber/innen mehrere Stationen und treffen auf Mitglieder der Fakultät sowie Studierende. Ziel ist es, Motivation, Persönlichkeit und Haltung kennenzulernen. Nach Abschluss des Auswahltages erfolgt eine zeitnahe Rückmeldung per E-Mail über die Zu- oder Absage eines Studienplatzes.

Aufbau & Inhalte im Studium Versorgungsforschung an der MHB

Der Masterstudiengang Versorgungsforschung (M.Sc.) an der Medizinischen Hochschule Brandenburg Theodor Fontane (MHB) richtet sich an Fachkräfte, die im Bereich der Gesundheitsversorgung tätig sind und sich weiterqualifizieren möchten. Der Studiengang ist berufsbegleitend und bietet die Möglichkeit, Versorgungsstrukturen im Gesundheitswesen zu analysieren und innovative Lösungsansätze zu entwickeln.

Der Studiengang setzt auf eine interdisziplinäre Herangehensweise und inkludiert Module zu Versorgungsforschung, Gesundheit und Gesellschaft, Versorgungsstrukturen sowie wissenschaftliche Methodenkurse. Der Fokus des Studiums liegt auf der praxisbezogenen Forschung in der Gesundheitsversorgung, insbesondere in strukturschwachen und ländlichen Regionen.

Die Studieninhalte umfassen eine Mischung aus theoretischen Grundlagen und Praxisanteilen, die den Studierenden ermöglichen, ihre Forschung mit praktischen Anwendungen zu verbinden. Wahlpflichtmodule erlauben eine Spezialisierung in Bereichen wie Patient/innenorientierung, Gesundheitskompetenz oder digitaler Gesundheitsversorgung.

Im Studienverlauf absolvieren Sie die folgenden Module:

  • 1. Semester: Einführung, Konzept und Grundlagen der Versorgungsforschung und des Gesundheitswesens, Gesundheit und Gesellschaft, Versorgungsstrukturen und -modelle in strukturschwachen Regionen, Wissenschaftliche Methoden I
  • 2. Semester: Gesundheitsökonomie, Wissenschaftliche Methoden II, Vertiefung der Herausforderungen des demografischen Wandels/Versorgung im Alter, Ethik
  • 3. Semester (wählen Sie 4 Wahlpflichtmodule): Patient/innenorientierung, Gesundheitskompetenz, Gesundheitssystemforschung / Bedarfsforschung, Versorgungsmodelle / Digitales Gesundheitswissen, Ansätze der Partizipation und der partizipativen Versorgungsforschung
  • 4. Semester:Projektmodul, Praktische Methodenanwendung
  • 5. Semester: Masterarbeit, Kolloquium

Das Studium endet mit dem Abschluss als Master of Science. Nach dem Studium stehen den Absolventen vielfältige Karrieremöglichkeiten offen. Dazu zählen Aufgaben im wissenschaftlichen Bereich an Universitäten und Forschungseinrichtungen sowie leitende Positionen in öffentlichen Gesundheitsinstitutionen und Beratungsunternehmen. Die Absolventen sind bestens vorbereitet, um in der Aus- und Fortbildung sowie in der Gesundheitswirtschaft tätig zu werden und zum Fortschritt der Gesundheitsversorgung beizutragen.

Berufsbegleitend studieren an der MHB

Im berufsbegleitenden Studiengang Versorgungsforschung lernen Sie flexibel mit Online-Vorlesungen und nur zwei Präsenzphasen pro Semester.

Der berufsbegleitende Masterstudiengang Versorgungsforschung an der Medizinischen Hochschule Brandenburg ist speziell darauf ausgerichtet, den Studierenden eine flexible und praxisnahe Weiterbildung zu ermöglichen.

Zur Flexibilisierung finden Vorlesungen online statt. Durch schriftliche Lernkontrollfragen können die Studierenden die Inhalte selbstständig, allein oder in festen Lerngruppen, vertiefen und festigen.

Pro Semester werden zwei kompakte Präsenzphasen angeboten, die jeweils von Montag bis Freitag in Rüdersdorf stattfinden. Diese kompakte Struktur erlaubt es den Teilnehmenden, ihre akademische Weiterbildung effizient mit beruflichen Verpflichtungen zu vereinbaren.

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