Wer profitiert vom B.Sc. Therapiewissenschaften – Physiotherapie?
Der Studiengang richtet sich an berufserfahrene Physiotherapeutinnen und Physiotherapeuten, die ihre Praxis auf eine evidenzbasierte Grundlage stellen und sich für Leitungs-, Lehr- oder Forschungsaufgaben qualifizieren möchten. Ebenso passt er zu Auszubildenden in der Physiotherapie, die bereits das erste Ausbildungsjahr erfolgreich abgeschlossen haben und den akademischen Abschluss parallel und flexibel im Fernstudium anstreben. Auch wenn du in eigener Praxis oder im Klinikverbund arbeitest und deine Behandlungskonzepte um ganzheitliche Ansätze, Leitlinienarbeit und Telemedizin erweitern willst, bietet dir das Programm einen klaren Rahmen – mit deutlicher Anrechnung der Ausbildung und verkürzter Studiendauer.
Zulassungsvoraussetzungen
Der Zugang ist praxisnah und NC-frei geregelt. Erforderlich ist eine physiotherapeutische Qualifikation plus Hochschulzugang – alternativ sind etablierte Wege ohne Abitur möglich. Außerdem werden umfangreiche Vorleistungen angerechnet.
- Abgeschlossene dreijährige Ausbildung in Physiotherapie oder gültiger Ausbildungsvertrag als Physiotherapeut:in mit erfolgreich abgeschlossenem ersten Ausbildungsjahr.
- Zudem einer der folgenden Hochschulzugänge: allgemeine Hochschulreife, fachgebundene Hochschulreife oder Fachhochschulreife.
- Studieren ohne Abitur: über eine Aufstiegsfortbildung, ein Probestudium oder ein erfolgreich absolviertes Studienjahr an einer deutschen Hochschule.
- Anrechnung von Vorleistungen: Die Berufsausbildung wird umfangreich anerkannt; dadurch verkürzt sich das Bachelorstudium (insgesamt 180 ECTS) auf 3 Semester.
- Studienmodell: Fernstudium, Start monatlich, Unterrichtssprache Deutsch.
- Formaler Status: akkreditierter Studiengang, ZFU-zugelassen (Nr. 1162223c), ohne NC.
Persönliche Voraussetzungen
Worauf es im Studienalltag ankommt: Du solltest Freude an wissenschaftlichem Arbeiten und kritischer Lektüre haben – von Studieninterpretation bis Leitlinienumsetzung. Wichtig sind Selbstorganisation, verlässliche Zeitplanung und die Bereitschaft, Routinen in Behandlung und Dokumentation evidenzbasiert weiterzuentwickeln. Rechne realistisch mit etwa 10–15 Stunden pro Woche für Module, Literatur, Online-Lernphasen und Prüfungen; in intensiven Phasen (Projekt- und Abschlussarbeit) kann der Aufwand temporär steigen. Hilfreich ist, wenn du Lernzeiten fest im Wochenplan verankerst und Praxisfälle strukturiert aufbereitest – so verbindest du Theorie und Klinikalltag effizient.
- Eigenverantwortliches Lernen und Durchhaltevermögen – besonders neben Schicht- oder Praxisbetrieb.
- Interesse an ganzheitlichen Therapiekonzepten, kommunikationsstarke Arbeit mit Patientinnen und Patienten sowie im interdisziplinären Team.
- Affinität zu digitalen Formaten (Telemedizin, Literaturdatenbanken, Lernplattformen) und saubere Dokumentationspraxis.
- Unterstützendes Umfeld: Arbeitgeberabsprachen, feste Lernfenster und realistische Ziele pro Semester erleichtern den Studienerfolg.
Wenn du diese Voraussetzungen mitbringst, erweitert das Studium deine klinische Entscheidungskompetenz und schafft belastbare Perspektiven – von Teamleitung über Lehre bis hin zur Forschung.
Was lernst du im Therapiewissenschaften – Physiotherapie an der SRH Fernhochschule – The Mobile University?
Du vertiefst deine physiotherapeutische Expertise wissenschaftlich, lernst Leitlinien kritisch anzuwenden und entwickelst ganzheitliche, interdisziplinäre Behandlungskonzepte. Schwerpunkte sind evidenzbasierte Praxis, Forschungsmethoden, Gesundheitswesen-Strukturen sowie Diagnostik und Dokumentation – ergänzt um Naturheilkunde, integrative Medizin und Sportphysiotherapie. Abschluss bilden Praxisprojekt und Bachelorarbeit.
Wissenschaft und Evidenz: Du baust methodische Kompetenz auf, um Studien zu verstehen und in die Praxis zu übertragen. Dazu zählen wissenschaftliches Arbeiten sowie qualitative und quantitative Forschungsmethoden und die evidenzbasierte Leitlinienarbeit. Ziel ist es, Behandlungsentscheidungen transparent, nachvollziehbar und patientenzentriert zu begründen.
System- und Rechtsempfinden im Gesundheitswesen: Du ordnest physiotherapeutisches Handeln in die institutionellen Rahmenbedingungen ein – inklusive Rollenverständnis im interprofessionellen Team, Versorgungsstrukturen und Dokumentationsanforderungen. So stärkst du Qualität, Sicherheit und Kommunikation in Klinik und Praxis.
Ganzheitliche Therapiekonzepte: Du setzt dich mit Naturheilkunde und integrativer Medizin auseinander und schulst therapeutische Kommunikation. Inhalte wie Mind-Body-Medicine, ursachenorientierte Behandlung sowie Telemedizin helfen dir, moderne, patientennahe Versorgungsketten mitzugestalten.
Diagnostik, Training und Spezialisierung: Differenzierte Diagnostik und Dokumentation treffen auf Sportphysiotherapie und erweiterte Trainingslehre inklusive Supplement- und Medikamentenlehre. Damit planst du indikationsspezifische Interventionen – von orthopädisch bis internistisch – sicherer und effizienter.
Vertiefungen und Abschluss: Wahlmodule im höheren Semester erlauben Profilbildung (z. B. fachliche Vertiefungen oder Querschnittsthemen). Das Praxisprojekt verknüpft Theorie mit realen Fragestellungen deines beruflichen Umfelds; die Bachelorarbeit schließt das Studium forschungsnah ab. Der Studiengang ist akkreditiert und als Fernstudium nach FernUSG durch die ZFU zugelassen (Nr. 1162223c).
Wie läuft das Studium im Therapiewissenschaften – Physiotherapie ab?
Das Studium ist als berufsbegleitendes Fernstudium organisiert – mit monatlichem Start, ortsunabhängigem Lernen und digitaler Betreuung. Durch Anrechnung der physiotherapeutischen Berufsausbildung verkürzt sich der Bachelor auf eine Regelstudienzeit von 18 Monaten, mit kostenloser Verlängerung um weitere 18 Monate.
Studienform und Start: flexibel, ortsunabhängig
Du studierst im Fernstudium auf Deutsch und startest monatlich. Lernmaterialien, Online-Veranstaltungen und Services sind digital organisiert. Präsenzpflicht besteht regulär nicht; Austausch- und Infoformate finden online statt. Das erleichtert die Vereinbarkeit mit Praxisarbeit, Familie und Schichtdienst.
Lernformat und Betreuung
Selbststudium wird durch interaktive Online-Angebote, optionale Live-Sessions und strukturierte Modulabläufe ergänzt. Der Kontakt zu Professorinnen und Professoren bleibt auch ohne Pflichtvorlesungen bestehen. Peer-Austausch über Fächergrenzen hinweg – etwa mit Ergotherapie und Logopädie – fördert den interdisziplinären Blick.
Prüfungsleistungen: theorie- und praxisnah
Leistungen werden modulspezifisch geprüft – schriftlich-theoretisch, anwendungs- oder projektorientiert. Das Praxisprojekt vertieft den Transfer in dein Arbeitsfeld; zum Schluss verfasst du die Bachelorarbeit. So dokumentierst du evidenzbasiertes Arbeiten und die Fähigkeit, komplexe Therapiefragen systematisch zu lösen.
Zeitaufwand und Planbarkeit
Die verkürzte Regelstudienzeit beträgt 18 Monate (durch Anrechnung der Berufsausbildung), mit einer kostenfreien Verlängerungsoption um weitere 18 Monate – das schafft Puffer in arbeitsintensiven Phasen. Das modulare Design erlaubt eine gleichmäßige Planung auch neben einer Vollzeit- oder Teilzeitbeschäftigung.
Was kostet der Therapiewissenschaften – Physiotherapie an der SRH Fernhochschule – The Mobile University?
Je nach Zahltempo liegen die regulären Studiengebühren zwischen 249 € und 449 € monatlich. Für die verkürzte Variante (18 Monate Regelstudienzeit) ergeben sich Gesamtbeträge zwischen rund 8.082 € und 8.964 € – zuzüglich üblicher Nebenposten wie Literatur oder Anreise zu optionalen Veranstaltungen.
Reguläre Preismodelle (180 ECTS, verkürzte Zahlungszeiträume): Flex 1: 18 Monate à 449 € (Gesamt 8.082 €). Flex 2: 25 Monate à 349 € (Gesamt 8.725 €). Flex 3: 36 Monate à 249 € (Gesamt 8.964 €). In allen Modellen ist die kostenlose Verlängerung um 18 Monate vorgesehen – wichtig für Planbarkeit im Beruf.
Einordnung und Finanzierung: Private Fernhochschulen sind teurer als staatliche Präsenzangebote, bieten dafür hohe Flexibilität, individuelle Betreuung und anrechnungsbedingte Verkürzung. Ratenzahlung ist Standard; in der Regel lassen sich Studienkosten als Werbungskosten bzw. Sonderausgaben steuerlich geltend machen. Arbeitgeberförderung, Bildungsurlaub oder Stipendien können die Eigenbelastung senken.
Vergleich zur staatlichen Alternative: Staatliche Studiengänge erheben meist nur Semesterbeiträge, sind jedoch selten so flexibel und kaum in 18 Monaten neben dem Beruf abschließbar. Wer auf maximale Kostenreduktion zielt und örtlich flexibel ist, findet an staatlichen Hochschulen günstigere Optionen – allerdings mit weniger individueller Taktung.
Welche Berufe und Gehälter sind nach dem Therapiewissenschaften – Physiotherapie möglich?
Mit dem Bachelor qualifizierst du dich für fachlich vertiefte Physiotherapie, Leitungsaufgaben, evidenzbasierte Projektarbeit sowie Lehre und Forschung. Typische Einstiegsgehälter liegen je nach Träger zwischen 2.800 und 3.600 € brutto monatlich, Leitungs- und Spezialfunktionen erreichen etwa 3.500 bis 5.000 €.
- Physiotherapeutin bzw. Physiotherapeut (akademisch): evidenzbasierte Versorgung, komplexe Fallsteuerung, Qualitätsentwicklung – ca. 2.800–3.600 € brutto/Monat.
- Team- oder Praxisleitung Physiotherapie: Personal- und Qualitätsverantwortung, Leitlinienimplementierung – ca. 3.500–5.000 € brutto/Monat, je nach Größe und Träger.
- Therapiefachliche Projekt- oder Qualitätsmanagerin/Qualitätsmanager: Dokumentations- und Prozessstandards, Outcomes-Monitoring – ca. 3.300–4.800 € brutto/Monat (angelehnt an TVöD-Ebenen, Einrichtung abhängig).
- Wissenschaftliche Mitarbeit und Lehre: Mitarbeit in Studien, Ausbildung von Therapeutinnen und Therapeuten – ca. 3.300–4.500 € brutto/Monat, je nach Tarif und Erfahrung.
- Clinical Specialist/Advanced Practice: differenzierte Diagnostik, interdisziplinäre Fallkonferenzen, Telemedizin-Projekte – ca. 3.500–5.000 € brutto/Monat.
Perspektive Master: Für weiterführende Karrierewege – etwa in Forschung, pädagogischen Funktionen oder im Gesundheitsmanagement – ist ein Masterstudium (z. B. Therapiewissenschaften, Public Health, Health Management) der nächste Schritt.
Für wen lohnt sich der Therapiewissenschaften – Physiotherapie – und für wen nicht?
Der Bachelor lohnt sich, wenn du bereits in der Physiotherapie arbeitest und deine Praxis wissenschaftlich untermauern, Leitlinien souverän anwenden und Verantwortung übernehmen willst. Die Anrechnung der Berufsausbildung und das flexible Fernstudium beschleunigen den Weg zum akademischen Abschluss.
- Wenn du als ausgebildete Physiotherapeutin oder ausgebildeter Physiotherapeut deine Kompetenzen evidenzbasiert vertiefen und begründen willst.
- Wenn du Leitung, Praxismanagement oder Projekte in Klinik, Reha oder Praxis übernehmen möchtest.
- Wenn du neben dem Beruf studieren und dank 18 Monaten Regelstudienzeit zügig zum Bachelor kommen willst.
- Wenn dich integrative Ansätze wie Naturheilkunde, Mind-Body-Medicine und Telemedizin interessieren.
- Wenn du Forschungskompetenzen für Lehre, Studienbeteiligung oder Qualitätsmanagement aufbauen möchtest.
Nicht jede Ausgangslage passt zu diesem Studiengang. Die folgenden Punkte helfen dir bei der realistischen Einschätzung – fachlich, organisatorisch und finanziell.
- Wenn du erst noch Physiotherapeutin bzw. Physiotherapeut werden möchtest: Das Studium ersetzt die Berufsausbildung nicht und eröffnet allein keinen Zugang zum Erstberuf.
- Wenn du ein klassisches Campusleben mit vielen Präsenzveranstaltungen suchst: Das Format ist ein Fernstudium ohne regelmäßige Präsenzpflicht.
- Wenn du primär auf geringe Kosten aus bist: Private Studiengebühren von rund 8.000–9.000 € Gesamt liegen über staatlichen Alternativen.
- Wenn dir eine starre Semesterstruktur mit festen Vorlesungszeiten wichtig ist: Der hohe Selbstlernanteil verlangt Eigenorganisation und Disziplin.
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