Die Psychologische Hochschule Berlin (PHB) ist eine private, staatlich anerkannte Universität, die 2010 vom Berufsverband Deutscher Psychologinnen und Psychologen (BDP) gegründet wurde. Der Hochschulstandort befindet sich zentral im „Haus der Psychologie“ am Köllnischen Park in Berlin-Mitte. Die Hochschule wurde am 5. Mai 2010 vom Berliner Senat anerkannt und erhielt im Januar 2018 die institutionelle Akkreditierung durch den Wissenschaftsrat.
Die PHB bietet ein spezialisiertes Studienangebot im Bereich Psychologie und Psychotherapie. Der polyvalente Bachelorstudiengang Psychologie (B.Sc.) bildet die Grundlage für eine psychologische Berufslaufbahn und erfüllt die Vorgaben des reformierten Psychotherapeutengesetzes. Im Masterbereich stehen unter anderem die Studiengänge „Klinische Psychologie und Psychotherapie“, „Gesundheit in Arbeit und Gesellschaft“ sowie „Rechtspsychologie“ zur Wahl. Einige Programme sind berufsbegleitend konzipiert.
Im postgradualen Bereich bietet die PHB Masterstudiengänge mit Approbationsausbildung in Verhaltenstherapie, psychodynamischer Psychotherapie und systemischer Therapie an. Diese richten sich an Absolventen mit Diplom- oder Masterabschluss in Psychologie. Die Auswahl der Studierenden erfolgt über persönliche Gespräche, ein Numerus clausus wird nicht erhoben.
Die Hochschule verfolgt das Prinzip des Scientist-Practitioner-Modells: Lehrende sind sowohl in der Forschung als auch in der psychotherapeutischen Praxis tätig. Forschungsschwerpunkte liegen unter anderem in der Psychotherapieforschung, Arbeits- und Gesundheitspsychologie, Diagnostik und Persönlichkeit sowie in der rechtspsychologischen Begutachtung.
Ein zentrales Element der PHB ist die Hochschulambulanz, in der psychotherapeutische Behandlungen in Verhaltenstherapie, tiefenpsychologisch fundierter sowie systemischer Therapie angeboten werden. Hier arbeiten approbierte Therapeutinnen sowie Psychotherapeutinnen in Ausbildung (PiA), wodurch Lehre, Forschung und Praxis eng verknüpft sind. Zudem verfügt die PHB seit Januar 2025 über ein EEG-Labor zur Unterstützung der Lehre und Forschung.
Ein besonderes Angebot ist das Projekt „steps“, das psychologische Beratung für Geflüchtete bereitstellt und zugleich Studierenden praxisnahe Erfahrung sowie Weiterbildung im transkulturellen Bereich ermöglicht.
Mit kleinen, familiären Jahrgängen und individueller Betreuung bietet die PHB eine persönliche Studienatmosphäre. Sie ist gemeinnützig organisiert, wodurch alle Einnahmen in den Ausbau der Hochschule und die Ausbildung der Studierenden fließen. Die Studiengebühren sind fair strukturiert und bieten finanzielle Planungssicherheit.
Die PHB zählt im Wintersemester 2024/2025 747 Studierende. Sie ist universitären Standards verpflichtet und eng mit psychologischen Berufsverbänden wie dem BDP sowie Weiterbildungsinstitutionen wie der Deutschen Psychologen Akademie vernetzt.
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