Die CODE University of Applied Sciences ist eine private, staatlich anerkannte Fachhochschule mit Sitz in Berlin, die sich auf die Ausbildung von Fachkräften für die digitale Produktentwicklung spezialisiert hat. Sie wurde 2017 von Thomas Bachem, Manuel Dolderer und Jonathan Rüth gegründet und erhielt am 14. Juli 2017 die staatliche Anerkennung durch die Berliner Senatskanzlei – Wissenschaft und Forschung. Zum Wintersemester 2024/2025 waren 457 Studierende eingeschrieben.
Der Campus befindet sich seit August 2024 im neu errichteten KALLE-Gebäude in der Donaustraße 44 in Berlin-Neukölln. Zuvor war CODE Teil des Start-up-Campus Factory Berlin am Görlitzer Park.
CODE verfolgt das Ziel, eine neuartige, praxisorientierte Hochschulbildung für die digitale Wirtschaft zu etablieren. Hier kommen innovative Vordenker und Zukunftsgestalterinnen zusammen, um Lernen neu zu definieren. Unterstützt werden sie dabei von über 50 der erfolgreichsten Startup-Gründer:innen Deutschlands.
Die CODE wurde 2017 mit einer klaren Vision gegründet: ein Tech-Studium, das die Lücke zwischen akademischem Lernen und den sich schnell entwickelnden Anforderungen der Tech-Industrie überwindet. Die Hochschule richtet sich an Studierende, die in den Bereichen Softwareentwicklung, digitales Design, Produktmanagement und Entrepreneurship aktiv werden wollen.
Das pädagogische Konzept der Hochschule basiert auf selbstgesteuertem, projektbasiertem und kompetenzorientiertem Lernen. Zentrale didaktische Ansätze sind Mastery Learning, Flipped Classroom und Peer Learning. Studierende arbeiten in interdisziplinären Teams an realen Projekten, oft in enger Zusammenarbeit mit Partnerunternehmen aus der Wirtschaft. Das Lernen erfolgt entlang eines Kompetenzrasters, wobei jedem Studierenden zu Studienbeginn ein individuelles Kompetenzprofil erstellt wird, das im Studienverlauf systematisch weiterentwickelt wird.
CODE bietet vier Studiengänge an: den Bachelor of Science in Software Engineering, den Bachelor of Arts in Digital Design & Innovation, den Bachelor of Arts in Business Management & Entrepreneurship sowie den Master of Science in Technology & Management, der auch als Teilzeitmodell absolviert werden kann. Alle Studiengänge sind staatlich akkreditiert und werden vollständig auf Englisch unterrichtet. Ein zentraler Bestandteil des Curriculums ist das Science, Technology & Society (STS) Programm, das interdisziplinär gesellschaftliche, ethische und philosophische Fragestellungen behandelt.
Das Auswahlverfahren für Studienbewerber ist mehrstufig und setzt nicht auf klassische Kriterien wie Schulnoten oder standardisierte Tests. Es umfasst eine Online-Bewerbung, ein Videointerview, eine projektbasierte Aufgabe („Challenge“) sowie einen Assessment Day vor Ort oder digital. Ziel ist es, besonders motivierte und kreative Persönlichkeiten zu identifizieren, die zum Lernmodell der Hochschule passen. Für das Wintersemester 2017 wurden aus rund 2.000 Bewerbungen 88 Studierende aufgenommen.
Die Finanzierung des Studiums erfolgt über Studiengebühren, die in der Regel 1.150 Euro pro Monat betragen. Um finanzielle Barrieren abzubauen, bietet CODE das sogenannte "Pay Later Model" in Form eines umgekehrten Generationenvertrags an. Dabei zahlen Absolventen erst nach Erreichen eines bestimmten Mindesteinkommens einen prozentualen Anteil ihres Einkommens zurück. Über 80 % der Studierenden nutzen dieses Modell.
CODE versteht sich als internationale Hochschule: 33 % der Studierenden und 36 % des Personals stammen aus dem Ausland. Die Hochschule ist Teil des Erasmus+-Programms und unterhält Partnerschaften mit Hochschulen wie der NTNU (Norwegen), Elisava (Spanien), IADE (Portugal) und der TU Eindhoven (Niederlande). Internationalisierung, Diversität und interkulturelles Lernen sind zentrale Werte.
Der Campus bietet eine moderne Lernumgebung mit flexiblen Arbeitsplätzen, Makerspace, Musikstudio, Gemeinschaftsküche, Veranstaltungsflächen und Rückzugsorten. Zu den speziellen Räumen zählen unter anderem das "Lab" für Prototyping, "Tetris" für große Lerneinheiten, "Muted" als Silent Area sowie „Eight Bit“ als Audio-Studio. Studierende haben 24/7-Zugang. Das Gebäude beherbergt auch Community-Bereiche und kreative Räume für Zusammenarbeit und Networking.
CODE ist stark mit der Tech- und Start-up-Szene vernetzt. Die Hochschule wurde von Unternehmern gegründet und arbeitet mit Unternehmen wie Meta, Porsche, Telekom, Masterplan und vielen weiteren zusammen. In Projekten, Events und Forschungskooperationen erfolgt ein intensiver Austausch mit der Praxis. Besonders gefördert wird das unternehmerische Denken der Studierenden. Über 120 Start-ups wurden bisher von CODE-Studierenden gegründet.
Besonderes Augenmerk legt die Hochschule auf Diversität, Inklusion und psychische Gesundheit. Es gibt spezifische Unterstützungsangebote für FLINTA- und LGBTQIA+-Personen, barrierefreie Infrastruktur, Rückzugs- und Gebetsräume sowie psychologische Beratung. Die Hochschule führt regelmäßig Workshops und Diskussionen zu gesellschaftlich relevanten Themen durch und beteiligt sich aktiv an inklusiven Initiativen.
Organisatorisch ist die Hochschule Mitglied im Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft, im Verband der Privaten Hochschulen, im Bundesverband Deutsche Startups sowie in der Gesellschaft für Informatik. Gründer Thomas Bachem ist zudem Mitglied im Senat der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften.
Mit einem innovativen Lernmodell, starkem Praxisbezug, internationaler Ausrichtung und umfassendem Engagement für Diversität und gesellschaftliche Verantwortung positioniert sich CODE als zukunftsweisende Hochschule für die digitale Welt.
Die Hochschule setzt auf Neugier und Kernkompetenzen, die Studierende in einer sich rasant verändernden Welt erfolgreich machen – auch in Berufsfeldern, die es heute noch gar nicht gibt. Denn C❮❯DE steht für Curiosity-Driven Education.
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