Duales Studium Hebamme (B.Sc.) – HGE

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👉 Im Bachelor Hebamme lernst du Geburtshilfe, Risikobewertung, Notfallmanagement und wissenschaftliches Arbeiten. Das duale Vollzeitstudium in Eberswalde dauert regulär sieben Semester (210 CP) mit integrierten Praxisphasen in Kliniken und Hebammenpraxen. Der Studiengang führt zum Bachelor of Science und zur staatlichen Berufsqualifikation, praxispartner übernehmen teils die Studiengebühren.

Hebamme (B.Sc.) auf einen Blick

Hebamme (B.Sc.) auf einen Blick
📜 Abschluss Bachelor of Science (B.Sc.)
⏳ Dauer 7 Semester
💶 Kosten
ab 490 € monatlich
ab 21310 € insgesamt
🏫 Anbieter Hochschule für Gesundheitsfachberufe Eberswalde, Fachhochschule mit Sitz in Eberswalde
Die Hochschule für Gesundheitsfachberufe Eberswalde (HGE) ist eine private, staatlich anerkannte Fachhochschule in Trägerschaft der Akademie der Gesundheit Berlin/Brandenburg. Sie bildet ausschließlich für Gesundheitsfachberufe aus. Die dualen Bachelorstudiengänge führen in einem Durchgang zu Berufszulassung und akademischem Grad, die Studiengebühren übernehmen bei Mitgliedshäusern die Praxiseinrichtungen. Einziger Studienort ist Eberswalde.
📋 Studienmodell Duales Studium
🎓 Fachrichtung GesundheitswissenschaftenPflegewissenschaften
🎯 ECTS 210 Credit-Points
🌍 Unterrichtssprache Deutsch
📖 Studieninhalte Grundlagen der Hebammentätigkeit, Biomedizinische Grundlagen im Kontext der Hebammentätigkeit I, Kommunikations-, Schulungs-, Beratungs- und Anleitungsprozesse professionell gestalten, Praxismodul 1 - Die Grundlagen professionellen Hebammenhandelns verstehen, Hebammenversorgung bei physiologischem Verlauf von Schwangerschaft, Geburt, Wochenbett und Stillzeit, Biomedizinische Grundlagen im Kontext der Hebammentätigkeit II, Wissenschaftliches Arbeiten I, Praxismodul 2 - Evidenzbasierte Hebammenversorgung bei physiologischem Verlauf gestalten, Grundlagen zur Risikobewertung in der Hebammenversorgung, Praktische Hebammentätigkeit in verschiedenen Versorgungssettings, Psychosoziokulturelle Einflüsse auf die professionelle Beziehungsgestaltung im Rahmen der Hebammenversorgung, Praxismodul 3 - Grundlagen zur Risikobewertung in verschiedenen Versorgungssettings als Entscheidungsgrundlage anwenden, Hebammenversorgung bei regelwidrigen Verläufen und in besonderen Lebenssituationen, Rechtliche und strukturelle Rahmenbedingungen der Hebammenversorgung, Wissenschaftliches Arbeiten II, Praxismodul 4 - Evidenzbasierte Hebammenversorgung bei regelwidrigen Verläufen einordnen, Leitung von komplexen Betreuungsprozessen, Notfallmanagement in der Hebammentätigkeit, Karriere- und Entwicklungsplanung, Praxismodul 5 - Komplexe Betreuungsprozesse gestalten, Prävention und Gesundheitsförderung in Familiensystemen, Intra- und interprofessionelle Steuerung von Versorgungsprozessen, Qualitäts- und Risikomanagement, Professionelles Hebammenhandeln in hochkomplexen Betreuungsprozessen, Praxismodul 6 - Hochkomplexe Betreuungsprozesse gestalten, evaluieren und bewerten, Gesundheitsversorgung und Nachhaltigkeit im Kontext gesellschaftlicher Herausforderungen, Seminar zur Bachelorarbeit, Bachelor-Thesis, Praxismodul 7 - Professionelles, evidenzbasiertes Hebammenhandeln in verschiedenen Versorgungssettings gestalten, evaluieren und bewerten
📚 Vertiefungen Business administration, Sustainability, Digital transformation in health care
👥 Präsenzphasen Theoretical courses include lectures, seminars, tutorials, exercises, problem-oriented learning, action-oriented learning and simulation-based learning; practical training includes skills labs and simulation training with a birth simulator.
📍 Studienort Eberswalde
📅 Kursstart Wintersemester oder Sommersemester
🔗 Mehr Infos https://gesundheit-hochschule.de/

Für wen eignet sich der duale B.Sc. Hebamme – und welche Nachweise brauchst du?

Der Studiengang passt zu dir, wenn du praxisnah in die Geburtshilfe einsteigen willst und Theorie mit Klinikalltag verbindest. Typische Profile: Du kommst direkt nach dem Abitur und suchst ein Vollzeit-, praxisintegriertes Studium mit Vergütung durch die Praxiseinrichtung. Oder du arbeitest bereits im Gesundheitswesen (z. B. auf einer Wochenbett-/Gyn-Station) und möchtest dich für die staatliche Berufszulassung als Hebamme qualifizieren. Ebenfalls geeignet ist das Studium, wenn du aus einem gesundheitsnahen Studium wechseln und schneller in die direkte Versorgung von Schwangeren, Gebärenden und Familien kommen willst.

Zulassungsvoraussetzungen

Für die Einschreibung benötigst du eine Hochschulzugangsberechtigung nach § 10 BbgHG i. V. m. § 10 Abs. 1 Nr. 1 HebG – alternativ ist der Zugang über eine einschlägige berufliche Qualifikation gemäß HebG möglich. Zusätzlich sind berufsrechtliche Nachweise und ein Praxisvertrag erforderlich.

  • Hochschulzugangsberechtigung oder Zugang über berufliche Qualifikation gemäß HebG
  • Verpflichtende deutsche Sprachkenntnisse C1 bei ausländischer HZB (u. a. DSD II, Goethe C1, TestDaF TDN 4, telc C1 Hochschule, ÖSD C1)
  • Ärztliches Attest zur gesundheitlichen Eignung
  • Aktuelles erweitertes Führungszeugnis
  • Verbindliche Zusage einer verantwortlichen Praxiseinrichtung nach § 15 HebG (Vertrag für die praktischen Studienteile)
  • Erfolgreiches Aufnahmegespräch an der Hochschule

Studienform: dual, primärqualifizierend, Vollzeit in Eberswalde – mit Praxisphasen in kooperierenden Kliniken und hebammengeleiteten Einrichtungen. Abschluss nach 7 Semestern (210 ECTS) mit Hochschul- und Staatsprüfung.

Persönliche Voraussetzungen

Im Studienalltag zählen vor allem Belastbarkeit, Empathie und sicheres Handeln in komplexen Situationen. Das Programm ist vollzeitnah organisiert; Praxisdienste können im Schicht- und Wochenendrhythmus liegen. Plane feste Lernfenster für Vor- und Nachbereitung ein – besonders vor praktischen Einsätzen, Prüfungen und Simulationstrainings. Realistisch ist, dass du Phasen mit hoher Taktung erlebst; eine klare Wochenstruktur und Unterstützung im privaten Umfeld helfen, dranzubleiben.

  • Ausgeprägte Selbstorganisation – Theorie, Praxis und Prüfungen koordiniert planen
  • Kommunikationsstärke und Teamfähigkeit in interprofessionellen Settings
  • Emotionale Stabilität, Einfühlungsvermögen und professionelle Distanz
  • Sorgfalt, Verantwortungsbewusstsein und rechtliches Grundverständnis
  • Bereitschaft zu Schichtarbeit sowie körperliche und mentale Belastbarkeit

Gut zu wissen: Simulationstrainings und eng betreute Praxiseinsätze unterstützen deinen Kompetenzaufbau. Entscheidend ist, Feedback anzunehmen, kontinuierlich zu reflektieren und evidenzbasiert zu arbeiten – so wächst du sicher in alle Phasen von Schwangerschaft, Geburt, Wochenbett und Stillzeit hinein.

Was lernst du im Hebamme-Studium an der Hochschule für Gesundheitsfachberufe Eberswalde?

Du erwirbst die berufliche Handlungskompetenz für Schwangerschaft, Geburt, Wochenbett und Stillzeit – kombiniert mit wissenschaftlicher Qualifikation. Das Studium schließt mit dem Bachelor of Science (210 ECTS) und der staatlichen Berufszulassung als Hebamme ab. Theorie, Skills-Lab/Simulation und sieben begleitete Praxisphasen greifen eng ineinander.

Inhaltlich lässt sich das Curriculum in zentrale Lernfelder gliedern:

  • Kern der Hebammenversorgung: Physiologischer Verlauf von Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett, Stillberatung, gesundheitsfördernde Begleitung von Familien sowie Kommunikation, Anleitung und Beratung.
  • Medizinische und psychosoziale Grundlagen: Biomedizinische Basics für die Hebammentätigkeit, Notfallmanagement, Grundlagen der Risikobewertung, rechtliche und strukturelle Rahmenbedingungen sowie psychosoziale Einflussfaktoren in der Betreuung.
  • Komplexe und regelwidrige Verläufe: Hebammenversorgung bei Abweichungen und in besonderen Lebenssituationen, Leitung komplexer Betreuungsprozesse, intra- und interprofessionelle Steuerung.
  • Qualität, Sicherheit, Nachhaltigkeit: Qualitäts- und Risikomanagement, Prävention und Gesundheitsförderung in Familiensystemen, Versorgung und Nachhaltigkeit im Gesundheitswesen.
  • Wissenschaft und Professionalisierung: Wissenschaftliches Arbeiten (Seminar und Thesis), Evidenzbasierung, Karriere- und Entwicklungsplanung, Vorbereitung auf die staatliche Prüfung.

Vertiefende Akzente setzt die HGE auf Gesundheitsökonomie/Betriebswirtschaft, Nachhaltigkeit und digitale Transformation in der Versorgung. Von Beginn an trainierst du Fertigkeiten im Skills-Lab und in Simulationen; die sieben Praxisstudienphasen finden in Kliniken, Hebammenpraxen und hebammengeleiteten Einrichtungen statt. Der Abschluss umfasst die Hochschulprüfung und die staatliche Prüfung – Grundlage für die Erlaubnis zum Führen der Berufsbezeichnung „Hebamme“.

Wie läuft das Studium im Hebamme-Studium ab?

Es handelt sich um ein primärqualifizierendes, dual strukturiertes Präsenzstudium in Vollzeit mit Studienort Eberswalde. Du wechselst zwischen Hochschullehre, Skills-Lab/Simulation und praktischen Phasen bei Kooperationskliniken und Hebammenpraxen. Regelstudienzeit: 7 Semester.

Studienform, Campus und Lernorte

Die Lehre findet vor Ort in Eberswalde statt – mit Vorlesungen, Seminaren, Übungen sowie simulationsbasiertem Lernen im Skills-Lab. Die praktischen Lerneinheiten absolvieren Studierende in verschiedenen Versorgungssettings der kooperierenden Einrichtungen. So überträgst du theoretische Inhalte unmittelbar in die Versorgungspraxis.

Betreuung und Lernsetting

Das Programm ist auf engmaschige Praxisbegleitung ausgelegt: Hochschuldozentinnen und -dozenten sowie fachlich qualifizierte Praxisanleitungen strukturieren Lernziele, Hospitationen und angeleitete Einsätze. Interprofessionelle Lehre – etwa mit Studierenden der Pflege – fördert Zusammenarbeit über Berufsgrenzen hinweg.

Prüfungen und Abschluss

Die Leistungsnachweise decken schriftliche, mündliche und praktische Prüfungsformen ab, inklusive Seminar- und Bachelorarbeit. Das Studium endet mit der Hochschulprüfung und der staatlichen Prüfung nach HebG/HebStPrV. Erst beides zusammen führt zur Berufszulassung als Hebamme.

Zeitaufwand und Verbindlichkeit

Vollzeitstudium mit Präsenzpflicht in Theorieblöcken und geblockten Praxisphasen. Die Praxisanteile liegen in der Vorlesungsfreien Zeit bzw. in fest terminierten Blöcken – das schafft Struktur, lässt aber wenig Spielraum für längere Nebenjobs. Planbar ist der Wechsel aus Theorie, Simulation und Praxis über alle 7 Semester.

Qualitätssicherung: Der Studiengang ist programmakkreditiert (AHPGS, 10/2023–09/2031). Die Praxisintegration ist curricular verankert; die HGE weist ein breites Kooperationsnetz mit Kliniken und hebammengeleiteten Einrichtungen aus.

Was kostet der Hebamme-Studiengang an der Hochschule für Gesundheitsfachberufe Eberswalde?

Die regulären Studiengebühren betragen 490 € monatlich. Hinzu kommen eine einmalige Immatrikulationsgebühr von 240 € sowie eine einmalige Prüfungsgebühr von 490 €. Über 7 Semester (ca. 42 Monate) ergeben sich Gesamtkosten von rund 21.310 €.

Zusätzliche Ausgaben können für Fachliteratur, Arbeitskleidung, Fahrt- und ggf. Unterkunftskosten in Praxisphasen anfallen. In dual strukturierten Hebammenstudiengängen ist eine Vergütung durch die Praxiseinrichtung üblich; teils beteiligen sich Praxispartner an Studienkosten – das reduziert die reale Belastung. Studiengebühren lassen sich als Werbungskosten/Sonderausgaben steuerlich geltend machen.

Einordnung: Gegenüber staatlichen Hochschulen ohne Studiengebühren (nur Semesterbeitrag, häufig 100–400 € je Semester) sind die Kosten deutlich höher. Dem stehen eng betreute Lernsettings, Skills-Labs, ein strukturiertes Praxiscurriculum und der direkte Weg zur staatlichen Berufszulassung gegenüber.

Welche Berufe und Gehälter sind nach dem Hebamme-Studium möglich?

Mit Bachelor und staatlicher Prüfung arbeitest du als Hebamme in Klinik und ambulanten Settings – angestellt oder freiberuflich. Typische Einstiegsgehälter liegen angestellt je nach Tarif/Region bei etwa 3.400–4.100 € brutto monatlich, mit Erfahrung 4.200–5.200 €. Jahresbrutto orientiert sich damit grob an 40.000–62.000 €; Leitungsfunktionen können darüber liegen.

  • Hebamme im Kreißsaal einer Klinik (angestellt, Schichtdienst, TVöD/Haustarif)
  • Freiberufliche Hebamme/Beleghebamme (Schwangerenvorsorge, Haus- oder Beleggeburten, Wochenbettbetreuung)
  • Familienhebamme/Frühe Hilfen im Öffentlichen Gesundheitsdienst oder in Projekten
  • Leitung/Koordination in Geburtshilfe-Einheiten, Qualitäts- oder Risikomanagement (mit Berufserfahrung)
  • Praxisanleiterin/Studienkoordination oder wissenschaftliche Mitarbeit in Lehre und Forschung

Weiterbildung und Studium: Mit 210 ECTS erfüllst du in der Regel die formalen Voraussetzungen für ein weiterführendes Masterstudium, z. B. Hebammenwissenschaft, Gesundheitsmanagement, Public Health oder Pädagogik für Gesundheitsberufe – sinnvoll für Leitungs-, Lehr- oder Forschungskarrieren.

Für wen lohnt sich der Hebamme-Studiengang – und für wen nicht?

Der Studiengang lohnt sich, wenn du die staatliche Berufszulassung zielstrebig mit wissenschaftlicher Qualifikation verbinden willst und ein duales, praxisintegriertes Vollzeitstudium suchst. Praxisnähe, Präsenz und strukturierte Einsätze sind zentrale Merkmale.

  • Du möchtest Hebamme werden – mit Bachelorabschluss und Staatsexamen in 7 Semestern.
  • Du legst Wert auf enge Praxisintegration mit Skills-Lab, Simulation und Einsätzen in Klinik/Hebammenpraxis.
  • Du suchst ein klar strukturiertes Vollzeitstudium und kannst Präsenzzeiten verbindlich einhalten.
  • Dich interessieren zusätzlich Gesundheitsökonomie, Digitalisierung und Nachhaltigkeit in der Versorgung.
  • Du willst interprofessionell lernen und früh Verantwortung im Versorgungsalltag übernehmen.

Nicht passend ist das Programm, wenn du maximale örtliche und zeitliche Flexibilität erwartest oder die finanziellen/organisatorischen Anforderungen eines privaten Präsenzstudiums scheust. Auch ohne Praxispartner ist ein Start nicht möglich.

  • Du suchst ein Fernstudium mit weitgehend freier Zeiteinteilung – hier bestehen Präsenzpflicht und feste Praxisblöcke.
  • Du möchtest ohne Praxisstelle studieren – für die dualen Praxisphasen ist ein Vertrag mit einer verantwortlichen Praxiseinrichtung erforderlich.
  • Das Kosten-Niveau privater Studiengänge ist für dich nicht tragbar – staatliche Alternativen erheben meist nur Semesterbeiträge.
  • Ein fester Studienort in Eberswalde passt nicht – wechselnde oder wohnortnahe Campi werden nicht angeboten.

Fazit: Wer das Hebammenstudium als praxisnahen, primärqualifizierenden Weg mit hoher Betreuungsintensität sucht, findet an der HGE ein passendes Format – mit klaren Anforderungen an Präsenz, Organisation und Finanzierung.

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